Silvretta Runde - um den Piz Buin (3.312 m) individuell


Unterwegs in der „Blauen Silvretta“, ohne Bergführer


Die Silvretta liegt in den Ostalpen, im Dreiländereck zwischen Tirol und Vorarlberg (Öster-reich) und Graubünden (Schweiz). Über siebzig Gipfel schaffen es über die Dreitausender-Marke. Unter anderem der bekannte Piz Buin (3.312 m) und die Dreiländerspitze (3.197 m), auf der diese drei Grenzen zusammenlaufen.
Ihren zahlreichen Gletschern hat die Region den Beinamen „Blaue“ Silvretta zu verdanken. Die gesamte Region ist mit Alpenvereinshütten, Wegen und Steigen sehr gut erschlossen, ohne jedoch vom Massentourismus überrollt zu werden. In dieser anspruchsvollen, alpinen Bergwanderwoche durchqueren Sie den südlichen Teil der Silvretta mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna. Gut markierte Wege und Steige führen Sie ins Herz einer wilden Hochgebirgslandschaft mit schroffen Graten, kargen Moränen und eindrucksvollen Gletschern.
Für diese mittelschwere alpine Bergwanderung sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und für einige Passagen das Gehen im weglosen Blockgelände wie das Gehen auf Altschneefeldern ebenso Voraussetzung wie eine gute Kondition für Tagesetappen bis zu 8 Stunden Gehzeit.

Konditionelle Voraussetzungen:
Mittel: Bis zu 1200 HM im Auf - und Abstieg oder Tagesetappen bis zu 9 Std. reine Gehzeit.
Gehintervalle von 2 Std. ohne Pause.

Technische Voraussetzungen:
Mittel: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Bergerfahrung sind erforderlich.




Tagesablauf

  • 1. Tag
  • 2. Tag
  • 3. Tag
  • 4. Tag
  • 5. Tag
  • 6. Tag

1. Tag

Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Talstation Schafberg Bahn, Gargellen 89a A - 6787 Gargellen. Sie starten Ihre Tourenwoche mit einer leichten Etappe und folgen zunächst der Via Valtellina durch das Valzifenztal bevor Sie das Schlappiner Joch auf 2.202 m erreichen. Auf einem alten Saumpfad steigen Sie nach Schlappin (1.658 m) ab. Im gemütlichen Berghaus Erika (1.639 m), der ersten Unterkunft, ist der Alltag schnell vergessen.

Gehzeit ca. 3,5 Stunden, Aufstieg 750 m, Abstieg 550 m, Länge ca. 9,0 km
Wegekategorie (Details anzeigen):

Übernachtung: Berghaus Erika

Termin Buchen

vom 15.07 bis 30.09. kann jeden Tag gestartet werden
ganz individuell, ohne Bergführer

645,00 €

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Details zur Tour

Technik: Kondition:

Leicht   

Auf- und Abstiege bis zu 600 hm,
Tagesetappen bis zu 5 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 1 h ohne Pause

Mittel   

Auf- und Abstiege bis zu 1.200 hm,
Tagesetappen bis zu 7 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 2,5 h ohne Pause

Schwer   

Auf- und Abstiege bis zu 1.600 hm und mehr,
Tagesetappen bis zu 9 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 3,5 h ohne Pause

Welche Bergwanderung ist für Sie geeignet? Machen Sie den Test.       Info herunterladen & drucken

Leistungen:

  • 5x Halbpension (4x Hütte, 1x Hotel)
  • persönliches Beratungsgespräch
  • detaillierte Routenbeschreibung
  • GPX Daten für das GPS bzw. Smartphone

Zusatzkosten: Nach persönlichem Bedarf in bar ca. € 30.- / CHF 30,- pro Tag für Getränke, Rucksackproviant, etc. (davon 2 Tage in Euro und 4 Tage in Schweizer Franken).

Teilnehmer: ab 2 Personen

Tourenstart: Parkplatz an der Talstation Schafberg Bahn, Gargellen

Region: Silvretta (Österreich, Schweiz)

Ausführliche Infos im PDF-Format anzeigen:
I11 Silvretta Runde - um den Piz Buin individuell (691,45 kB)

Partner

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Blick ins Val Sardasca Abstieg entlang des Verstanclabachs Auf dem Weg zum Berghaus Vereina Das Berghaus Vereina Früher Start vom Berghaus Vereina Morgenstimmung  mit Blick auf das Flüela Wisshorn Blick zurück ins Fremdvöreina Der Jöribach Blick auf die Jöri-Seen Die Jöri-Seen Blick ins Val Fless Abstieg vom Jöriflesspass ins Val Fless Abstieg ins Val Fless Im Val Fless Im schönen Dorf Guarda Blick durch die Gassen von Guarda Hauseingang mit schönen Schnitzereien Auf dem Weg von Guarda zur Tuoi-Hütte Blick zurück nach Guarda Der Große (re) und der Kleine (li) Buin Am Lai Blau Abstieg vom Lai Blau Die letzten Meter bis zur Tuoi-Hütte Die Tuoi-Hütte am Fuße des Piz Buin Auf der Furcletta Steiler Abstieg von der Furcletta Abstieg ins Val Urezzas Im Val Urezzas Abstieg ins Val Urschai Blick ins Val Urschai Urschai Aufstieg zum Futschölpass Blick ins Jamtal Beim Abstieg ins Jamtal Traumhafte Ausblicke Die letzten Nebelfetzen lösen sich auf Herbstliche Stimmung in der Silvretta Abstieg zum Silvretta-Stausee Töpferkunst in Guarda Traditioneller Hauseingang in Guarda Hinter Gittern in Guarda In Guarda gibt es viele kleine Kunstwerke zu entdecken Typischer Hauseingang in Guarda Kuhschellen und das Schellenursi-Museum Wandmalerei an einem Haus in Guarda In Guarda fühlt sich jeder Wohl

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   Schwierigkeitsbewertung

Es ist sehr schwer eine pauschale Einteilung der Touren und Kurse vorzunehmen, da dies immer auf subjektivem Empfinden basiert. Um jedoch Anhaltspunkte zu geben, haben wir für jede Tour eine von fünf Schwiereigkeitsgraden zugeordnet. Gerne stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung.

   Sommer-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger
mittel - Voraussetzung: Bergerfahrung von Vorteil, durchschnittliche Kondition, Trittsicherheit.
anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung. gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für Gletscherbegehungen ist keine Erfahrung notwendig. Für Klettersteig-neulinge geeignet.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung, sehr gute Kondition, Schwindel-freiheit und Trittsicherheit, Umgang mit Steigeisen und Pickel. Leichte Kletterstellen sind möglich.
schwer - Voraussetzungen: Erfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, gute Steigeisentechnik, Schwierige Kletterstellen sind möglich.
 

   Winter-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger geeignet. Voraussetzung: Parallelschwung auf der Piste.
mittel - Voraussetzungen: Parallelschwung auf der Piste, Aufstieg bis 800 Hm.
anspruchsvoll - Voraussetzugen: Skitourenerfahrung, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.200 Hm.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung, gute Kondition, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.500 Hm
schwer - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, sichere Abfahrtstechnik in allen Schneearten und Steilheiten, Umgang mit Pickel und Steigeisen, Aufstieg bis 2.000 Hm.

Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt. Wir verwenden die Schwierigkeitsbewertung von Wanderwegen des Deutschen Alpenvereins.

    Einfache Bergwege

Einfache Bergwege sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen auf.

Einfache Bergwege Einfache Bergwege

    Mittelschwere Bergwege

Mittelschwere Bergwege sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen (z.B. Drahtseil) vorkommen.

Mittelschwere Bergwege Mittelschwere Bergwege

    Schwere Bergwege

Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und ab- sturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Schwere Bergwege Schwere Bergwege

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Klassifizierung eine Hilfe zur Selbsteinschätzung geben können. Nicht berücksichtigen können wir äußere Faktoren wie das Wetter (Wettersturz, Hitze, Regen, Schnee, Sturm, Gewitter, etc.) oder unvorhersehbare Gefahren (Stein- oder Eisschlag, Überflutung, Lawinen, etc.). Absolute Sicherheit gibt es im alpinen Gelände nicht und gerade diese äußeren Faktoren können den Schwierigkeitsgrad einer Tour stark verändern. Die hier aufgeführte Schwierigkeitsbewertung gilt deshalb für trockene, sommerliche Witterungsbedingungen. Auch Schwindel- freiheit und/oder Probleme mit großer Höhe sind individuell zu berücksichtigen. Durch unsere Einteilung in 6 Abschnitte können Sie sehen, wann sich die Schwierigkeit im Verlauf der Tour ändert.
Schwierigkeitsbewertung herunterladen & drucken

Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt.

    Leichte Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 30°), angeseilt am langen Seil wegen Spaltensturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist nicht erforderlich. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und leichtes Alpinklettern im I. Schwierigkeitsgrad sind von Vorteil.

Einfache Hochtour Einfache Hochtour

    Mittelschwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist von Vorteil. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im II. Schwierigkeitsgrad sind Voraussetzung.

Mittelschwere Hochtour Mittelschwere Hochtour

    Schwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung über 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung sowie Kenntnis und Anwendung von Frontalzackentechnik und Sicherungstechnik sind ebenso Voraussetzung wie Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im III. Schwierigkeitsgrad.

Schwere Hochtour Schwere Hochtour
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