Skitourenkurs Einsteiger Allgäuer Alpen
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3-Tage-Skitourenkurs für Einsteiger in den Allgäuer Alpen, Übernachtung im Hotel

Skitourenkurs für Einsteiger in den Allgäuer Alpen und im Kleinwalsertal

Auf einer Skitour erlebst du die Berge und die winterliche Natur von ihrer schönsten Seite. Leichte Skirouten, die großartige, verschneite Landschaft der Allgäuer Alpen als Kulisse und die Übernachtung in einem gemütlichen Hotel machen diesen Skitourenkurs für Anfänger:innen besonders attraktiv.

Wir stellen dir die komplette Ausrüstung leihweise zur Verfügung und passen sie an dich an. Unter der professionellen Führung eines:einer erfahrenen Berg- und Skiführer:in von OASE alpin lernst du während des Kurses, wie Skibergsteigen fernab des hektischen Pistenbetriebs Spaß macht, und erhältst dabei viele wertvolle Tipps.

Darüber hinaus wird Basiswissen zur Verschüttetensuche, zum Einsatz von Sonde und Schaufel, zur Routenwahl und zum Umgang mit der Ausrüstung anschaulich während der Touren vermittelt.

Für wen ist der Skitourenkurs im Allgäu ideal?

  • Für Skitoureneinsteiger:innen, die mehr über diesen schönen Sport in der winterlichen Natur lernen wollen.
  • Für alle, die auf der Piste (auch im steilen Gelände) den sicheren Parallelschwung beherrschen und bereits erste Schwünge im unpräparierten Schnee gemacht haben.
  • Für Naturliebhaber:innen, die die Einsamkeit der Allgäuer Alpen fernab der Skigebiete erleben wollen.
  • Für alle Sicherheitsbewussten, die gerne auf die Expertise der Berg- und Skiführer:innen von OASE alpin vertrauen.

Du möchtest mit deinen Bergfreund:innen exklusiv unterwegs sein?

Frag gerne einen eigenen Termin für deine Gruppe an. →

3 Tage
4 - 8 Personen min. & max.

Termine







Was steht im Rahmen des Skitourenkurses auf dem Programm?

Während einfacher Skitouren wird vor allem das Basiswissen der Lawinenverschüttetensuche vermittelt: die Handhabung des Verschütteten-Suchgerätes (LVS-Gerät) sowie der Umgang mit Schaufel und Sonde.

Darüber hinaus wird der Umgang mit Steigfellen und Tourenski erlernt und viel Wissenswertes zu Routenwahl im Aufstieg und bei der Abfahrt sowie allgemein zur Schnee- und Lawinenkunde vermittelt.

Was sind die Highlights des Skitourenkurses?
  • Das Erlernen des Skibergsteigens in einer Gruppe Gleichgesinnter.
  • Die landschaftliche Schönheit der Allgäuer Alpen und im Besonderen die Ruhe und Abgeschiedenheit des Kleinwalsertales.
  • Gemütliches Hotel im Bergdorf Baad im Kleinwalsertal mit absolutem Wohlfühlambiente.
Wie ist der Ablauf des Skitourenkurses?

Tag 1:

Individuelle Anreise nach Oberstdorf

  • 9:15 Uhr: Treffpunkt im OASE-Büro, Bahnhofplatz 5, 87561 Oberstdorf
  • Ausgabe und Anpassung des Leihmaterials
  • 10:00 Uhr: Tourstart

Tag 1 bis 3:

Gemeinsame Skitouren mit Ausbildung

Tag 3:

Rückfahrt nach Oberstdorf, individuelle Abreise oder Verlängerungsaufenthalt im Allgäu.

Unsere Leistungen
  • Führung durch staatlich geprüfte:n Berg- und Skiführer:in
  • Organisation
  • Skitourenfibel
  • 2 × Übernachtung mit Halbpension
  • Leihweise Bereitstellung der Skitourenausrüstung: Tourenski, Teleskopstöcke, Tourenskischuhe, Felle, Harscheisen (Angabe von Körpergröße, Gewicht und Schuhgröße) sowie der Lawinensicherheitsausrüstung: Schaufel, Sonde und LVS-Gerät
  • Zum Anpassen der Ausrüstung kannst du vor der Tour zu unseren Öffnungszeiten oder am Tourentag ab 8:00 Uhr ins OASE-Büro kommen.

Zusätzliche Aufwendungen – nicht Bestandteil des Reisepreises, abhängig vom persönlichen Bedarf

  • Rund 40 Euro pro Tag in bar für Getränke, Rucksackproviant, Parkgebühren etc.
  • Liftgebühren am 1. Tag: ca. 35 Euro
  • Sauna ist im Hotel für 10 Euro/Tag vor Ort buchbar

In den Hütten und Einkehrmöglichkeiten ist Kartenzahlung nur eingeschränkt möglich.

Anforderungen an dich

Skitourenerfahrung Level 1

  • Du beherrschst den sicheren Parallelschwung auf allen Pisten (blau, rot und schwarz), auch bei schlechten Sicht- und Schneeverhältnissen.
  • Erste Schwünge im unpräparierten Schnee hast du bereits gemacht.
  • Du hast noch keine Skitourenerfahrung.

Programmablauf

1. Tag: Einführung, Verschüttetensuche und erste Skitour

Freies Skitourengelände

Tourstart: OASE Büro Bahnhofplatz 5, 87561 Oberstdorf
Tourstart ist um 10.00 Uhr. Bitte komme spätestens um 9.15 Uhr zum Treffpunkt damit das Leihmaterial angepasst werden kann.

Nach der Ausrüstungsausgabe und kurzer Einweisung fahren wir mit unseren Privat-PKW ́s (Bildung von Fahrgemeinschaften) oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in ein Skigebiet. Dort gewöhnen wir uns an die Skitourenausrüstung. Das Basiswissen in der Lawinenverschüttetensuche wird vermittelt.

Weitere Ausbildungsinhalte während der Touren in den nächsten Tagen sind:
Handhabung des Verschütteten-Suchgerätes (LVS-Gerät), Schaufel und Sonde
Umgang mit Steigfellen und Tourenski
Routenwahl im Aufstieg und bei der Abfahrt
Schnee- und Lawinenkunde

Theorie:
Ausrüstungskunde
Tourenplanung
Karten- und Führerlesen
Orientierung im Gebirge
Alpine Gefahren
Wetterkunde
Tourenplanung

Alpenhotel Widderstein (AT)
Abendessen

2. Tag: Skitour im Kleinwalsertal mit Ausbildung

Freies Skitourengelände

Skitourenmöglichkeiten:
Söllereck (1.703 m) über Schönblick (1.350 m): Aufstieg 350 m, Gehzeit Aufstieg ca. 2 Std
Gamsfuß (1.990 m) durch das Bärgundtal: Aufstieg 750 m, Gehzeit Aufstieg ca. 3 Std
Grünhorn (2.039 m) durch das Turatal: Aufstieg 850 m, Gehzeit Aufstieg ca. 3,5 Std.

Alpenhotel Widderstein (AT)
Frühstück, Abendessen

3. Tag: Skitour im Kleinwalsertal mit Ausbildung

Freies Skitourengelände

Weitere Skitourenmöglichkeiten:
Kuhgehrenspitze (1.910 m) ab Hirschegg: Aufstieg 800 m, Gehzeit Aufstieg ca. 3,5 Std
Steinmandl (1.982 m) Schwarzwassertal: Aufstieg 750 m, Gehzeit Aufstieg ca. 3 Std
Hählekopf (2.058 m) Schwarzwassertal: Aufstieg 800m, Gehzeit Aufstieg ca. 3,5 Std
Berlingerköpfle (1.994 m) Schwarzwassertal: Aufstieg 750 m, Gehzeit Aufstieg ca. 3 Std

Frühstück
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Häufige Fragen zum Skitourenkurs für Einsteiger Allgäu

Für wen ist der Skitourenkurs in den Allgäuer Alpen geeignet?

Der Skitourenkurs in den Allgäuer Alpen richtet sich primär an Einsteiger:innen (Level 1), die den Schritt von der Piste ins freie Gelände wagen möchten.

  • Skitouren-Neulinge: Personen, die noch keine oder nur sehr geringe Erfahrung im Skitourengehen haben.
  • Sichere Pistenfahrer:innen: Voraussetzung ist die Beherrschung eines sicheren Parallelschwungs auf allen Pisten (blau, rot, schwarz) – auch bei schwierigeren Sicht- oder Schneeverhältnissen.
  • Erste Geländeerfahrung: Du solltest idealerweise schon erste Schwünge im unpräparierten Schnee abseits der Piste gemacht haben.
  • Kondition: Eine solide Grundkondition für Aufstiege von ca. 3 bis 3,5 Stunden (etwa 700 bis 800 Höhenmeter) ist notwendig.

Was wird vermittelt?

Der Fokus liegt auf der Ausbildung und Sicherheit:

  • Technik: richtige Aufstiegstechnik (Spuranlage, Spitzkehren) und Tipps für die Abfahrt im Gelände (KEIN Skitechnikkurs)
  • Sicherheit: intensive Ausbildung und Training mit der Lawinenausrüstung (LVS-Gerät, Sonde, Schaufel) und Einführung in die Lawinenkunde
  • Material: Umgang mit Tourenski, Fellen und Harscheisen
  • Tourenplanung

Welche Kondition und Skifahrerfahrung werden vorausgesetzt?

Skitechnik

Da dies ein Einsteigerkurs ist, benötigst du keine vorherige Erfahrung im Skitourengehen.

Beim klassischen Skifahren solltest du jedoch Folgendes beherrschen:

  • Sicherer Parallelschwung: Du solltest auf allen Pistenarten (blau, rot und schwarz) sicher parallel schwingen können.
  • Variable Bedingungen: Auch bei schlechten Sicht- oder Schneeverhältnissen auf der Piste behältst du die Kontrolle.
  • Gelände: Erste Erfahrungen im unpräparierten Schnee abseits der Piste sind von Vorteil.

Kondition

Der Kurs ist so ausgelegt, dass er für sportliche Einsteiger:innen gut machbar ist.

  • Ausdauer: Du solltest über eine solide Grundkondition für Aufstiege verfügen. Ausdauer für Aufstiege von ca. 3 bis 3,5 Stunden (etwa 700 bis 800 Höhenmeter) ist notwendig.
  • Anforderung: Die Touren sind auf Einsteiger:innen zugeschnitten, wobei die konkrete Routenwahl flexibel an die Gruppe und die Schneeverhältnisse angepasst wird.

Ist der Skitourenkurs auch für Einsteiger:innen geeignet?

Ja, siehe Frage: Für wen ist der Kurs geeignet.

Welche Inhalte und Techniken werden im Skitourenkurs vermittelt?

Die Inhalte teilen sich meist in drei Kernbereiche auf: Aufstiegstechnik, Abfahrt und Verhalten, Tourenplanung sowie Risikomanagement – angepasst an Verhältnisse und Gelände.

1. Aufstiegstechnik & Materialkunde

Bevor es bergauf geht, muss das Equipment sitzen. Du lernst nicht nur, wie man die Bindung bedient, sondern auch, wie man sich effizient im Aufstieg bewegt.

  • Fellen: Richtiges Aufziehen und Abziehen der Steigfelle.
  • Gehtechnik: Kraftsparendes Gehen in der Ebene und in steilem Gelände (Spurwahl).
  • Spitzkehren: Die wichtigste Technik, um in steilen Hängen die Richtung zu ändern, ohne den Halt zu verlieren.
  • Materialcheck: Umgang mit Tourenski, Schuhen, Stöcken und Harscheisen.

2. Lawinenkunde & Sicherheit (Verschüttetensuche)

Das Herzstück jedes Kurses. Ohne dieses Wissen ist man abseits der Piste einem hohen Risiko ausgesetzt.

  • LVS-Check: Die Funktionsprüfung der Lawinenverschüttetensuchgeräte vor dem Start.
  • Suchstrategie: Systematisches Absuchen eines Lawinenkegels (Signalsuche, Grobsuche, Feinsuche).
  • Sondieren & Schaufeln: Die effiziente Bergung eines:einer Verschütteten unter Zeitdruck.
  • Notfallmanagement: Erste Hilfe am Berg und das Absetzen eines Notrufs.

3. Tourenplanung & Orientierung

„Gute Touren werden im Wohnzimmer gemacht.“ Die Vorbereitung ist entscheidend, um Gefahrenstellen vorab zu identifizieren.

  • Lawinenlagebericht (LLB): Wie lese und interpretiere ich die Gefahrenstufen?
  • Geländebeurteilung: Erkennen von Hangneigung, Exposition und Gefahrenzeichen (z. B. Wumm-Geräusche, Triebschnee).
  • Kartenkunde & Apps: Orientierung mit topografischen Karten, Kompass oder digitalen Tools.

4. Abfahrtstechnik im Gelände (KEIN Skitechnikkurs)

Skifahren im Tiefschnee oder Bruchharsch unterscheidet sich stark vom Fahren auf der präparierten Piste.

  • Tiefschneefahren: Tipps für die richtige Belastung und den passenden Rhythmus im unverspurten Gelände.
  • Taktik: Abstände einhalten (Entlastungsabstände) und sichere Sammelpunkte wählen.

Wie praxisnah ist die Ausbildung im alpinen Gelände?

Anstatt trockener Theorieeinheiten im Seminarraum findet die Wissensvermittlung größtenteils während der Touren statt.

1. Ausbildung direkt „on tour“

Die wesentlichen Inhalte werden nicht isoliert, sondern als Teil einer echten Skitour vermittelt. Das bedeutet:

  • Spuranlage & Technik: Das Gehen mit Fellen, Spitzkehren und die ökonomische Spuranlage werden „live“ im Aufstieg trainiert.
  • Geländebeurteilung: Lawinenkunde wird in Theorie und Praxis geschult – du erfährst, wie man Hänge direkt vor Ort einschätzen (Hangneigung, Exposition, Schneedecke) kann.

2. Sicherheitstraining

Ein Kernbestandteil ist der reale Umgang mit der Notfallausrüstung:

  • LVS-Suche: Es werden realitätsnahe Szenarien mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS), Sonde und Schaufel geübt.
  • Kameradenrettung: Die Abläufe werden im Schnee so trainiert, dass die wichtigsten Handgriffe sitzen.

Fokus auf Eigenständigkeit

Ziel des Kurses ist es, Einsteiger:innen dazu zu befähigen, einfache Touren später selbstständig zu planen. Deshalb umfasst die Praxis auch:

  • Materialkunde: Handhabung von Tourenbindung und Steigfellen unter winterlichen Bedingungen.
  • Tourenplanung und Orientierung: Anwendung von Karte, App oder Tourenplanungstools direkt im Gelände.

Flexibilität durch lokale Bergführer:innen

Da die Bergführer:innen meist ortsansässig sind, wird die Routenwahl täglich an die aktuellen Schnee- und Lawinenverhältnisse angepasst. Das vermittelt den Teilnehmer:innen ein Gefühl dafür, wie man flexibel auf die Natur und Bedingungen reagieren kann – eine der wichtigsten Fähigkeiten im Risikomanagement und Skialpinismus.

Werden Lawinenkunde und Tourenplanung ausführlich behandelt?

Ja, Lawinenkunde und Tourenplanung sind zentrale Bestandteile des Skitourenkurses. Da der Kurs für das Einsteiger-Niveau (Level 1) konzipiert ist, liegt ein besonderer Fokus darauf, dir das nötige Basis-Rüstzeug für erste eigenständige, einfachere Touren zu vermitteln.

Die Materien Lawinenkunde und Tourenplanung sind sehr komplex und umfangreich. Deshalb lassen sie sich in drei Tagen nicht vollumfänglich vermitteln und abbilden. Zur weiteren Vertiefung, Praxis und Perfektionierung empfehlen wir auf jeden Fall weitere Aufbaukurse und Fortbildungen.

Wie groß ist die Gruppe während des Skitourenkurses?

4 bis 8 Personen

Welche Ausrüstung benötige ich für den Skitourenkurs?

Die technische Spezialausrüstung ist bei dem Skitourenkurs (Level 1) bereits in den Leistungen enthalten.

Technische Ausrüstung

Falls du diese Dinge nicht selbst hast, stellt OASE alpin sie kostenlos während der Kursdauer zur Verfügung:

  • Tourenski mit Tourenbindung und passenden Steigfellen
  • Harscheisen (für harte/eisige Bedingungen)
  • Teleskop-Skistöcke (mit großen Tellern)
  • Tourenskischuhe (mit Gehfunktion)
  • Notfallausrüstung: Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Lawinenschaufel und Sonde

Bekleidung (Zwiebelprinzip)

Da du beim Aufstieg schwitzt und bei der Abfahrt oder Pause schnell auskühlst, sind mehrere Schichten sinnvoll:

  • Funktionsunterwäsche: atmungsaktiv (Merinowolle oder Synthetik)
  • Skitourenhose: am besten eine Softshellhose (windabweisend, aber atmungsaktiv – keine dicke, gefütterte Pistenhose!)
  • Isolationsschicht: Fleecejacke oder dünne Primaloft-/Daunenjacke
  • Wetterschutz: Hardshelljacke (Gore-Tex o. ä.) gegen Wind und Schnee
  • Zwei Paar Handschuhe: dünne für den Aufstieg, warme oder winddichte für die Abfahrt
  • Kopfbedeckung: Mütze und/oder Stirnband
  • Skihelm oder Skitourenhelm: empfohlen, aber nicht verpflichtend

Rucksack & Verpflegung

  • Tourenrucksack: ca. 25 bis 30 Liter (muss groß genug sein, um Schaufel, Sonde und eventuell deine Jacke zu verstauen)
  • Sonnenschutz: Sonnenbrille (Kat. 3), Skibrille (für die Abfahrt/Wind), Sonnencreme und Lippenschutz
  • Verpflegung: Thermoskanne (Tee/Wasser), kleine Brotzeit und Energieriegel
  • Persönliches: Kleines Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke, Personalausweis und Bargeld

Was passiert bei ungünstigen Wetter- oder Lawinenbedingungen?

Da es sich um einen Ausbildungskurs mit fixer Standortunterkunft handelt, ist man sehr flexibel. Bei ungünstigem Wetter oder kritischer Lawinenlage beim Skitourenkurs in den Allgäuer Alpen steht die Sicherheit an erster Stelle. Eine komplette Absage des Kurses ist jedoch die absolute Ausnahme.

Programmanpassung statt Absage

Eine Absage wegen schlechten Wetters gibt es in der Regel nicht. Stattdessen entscheidet der:die staatlich geprüfte Bergführer:in zusammen mit den Teilnehmer:innen flexibel über den besten Routenverlauf, um das Optimum für die ganze Gruppe herauszuholen.

  • Alternative Routen: Die Oberallgäuer Berge und das Kleinwalsertal bieten viele schnee- und lawinensichere Tourenziele, oft in bewaldeten Gebieten, die auch bei höherer Warnstufe oder schlechter Sicht machbar sind.
  • Fokusverschiebung: Wenn der Gipfelaufstieg zu gefährlich ist, wird der Schwerpunkt stärker auf die Ausbildungsinhalte gelegt (z. B. Lawinenkunde, intensive LVS-Suche, Schneeprofil-Analyse oder Orientierung bei schlechter Sicht).

Der:die Bergführer:in bewertet die Lage (Wetter, Schneedecke, Lawinenlagebericht) zusammen mit euch täglich neu.

Sollte eine Tour aufgrund extremer Verhältnisse komplett unmöglich sein, wird nach gleichwertigen Alternativen in der Region gesucht.

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von geführten Skitouren ohne Ausbildungsfokus?

Skitourenkurs (Ausbildungsfokus)

  • Für wen: Einsteiger:innen oder Fortgeschrittene, die das Handwerkszeug lernen wollen, um später eigenständig Touren zu gehen.
  • Was passiert: Du verbringst Zeit mit Übungsszenarien (z. B. LVS-Suche, Hangneigung messen). Der Guide erklärt das „Warum“ hinter jeder Entscheidung.
  • Lerneffekt: Du lernst, Karten zu lesen, den Lawinenlagebericht zu interpretieren und die Spur strategisch klug anzulegen.

Geführte Touren (ohne Ausbildungsfokus)

  • Für wen: Tourengeher:innen, die den Kopf ausschalten und die Natur genießen wollen, ohne die volle Verantwortung für die Planung zu tragen.
  • Was passiert: Der:die Bergführer:in gibt die Route vor, achtet auf Sicherheit, Risikomanagement und sucht die besten Bedingungen. Theorie gibt es meist nur „on the fly“ als kurzes Briefing.
  • Erlebnisfaktor: Maximale Zeit in Bewegung und Fokus auf die Abfahrt.
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