Klettersteige am Gardasee


Klettersteigwoche mit Ausbildungsinhalten


Am Gardasee beginnt schon sehr früh im Jahr die Bergsaison und dauert bis spät in den Herbst.

Das Tourenangebot rund um den sonnenverwöhnten Gardasee ist groß und reicht vom gesicherten Weg bis zu luftigen Leiterreihen und sportlich-kühnen, nur mit einem Drahtseil versehenen Felsanstiegen. Berauschende Tiefblicke auf den Gardasee, das quirlige Gewühl in Riva und Torbole, eine üppige Vegetation und die italienischen Küche bleiben Ihnen sicher in Erinnerung.

Zu Beginn der Woche wählen wir sehr einfache Steige, um mit den Grundbegriffen und Grundtechniken des "Klettersteigeln`s" vertraut zu werden. Natürlich handelt es sich auch hier nicht mehr um einen simplen Wanderweg. Sie sollten deshalb eine gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung mitbringen. Wir übernachten im Hotel Garden (mit Schwimmbad) in Arco und essen in guten Italienischen Restaurants.

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Weitere Details zur Tour

  • Ausbildungsinhalte
  • Tourenmöglichkeiten

Ausbildungsinhalte

...in Theorie und Praxis:

  • 10 Regeln für Klettersteigler
  • Knoten, Anseilen, Abseilen
  • Klettersteigtechniken
  • Karten- und Führerlesen
  • Orientierung
  • Alpine Gefahren
  • Erste Hilfe
  • Tourenplanung
  • Wetterkunde
  • Ausrüstungskontrolle
Übernachtung: Hotel Garden

Termine 2018

13.05. - 18.05. 27.05. - 01.06. 16.09. - 21.09. 30.09. - 05.10.

895,00 €

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Leicht   

Klettersteige bis Schwierigkeit B/C. Steileres Felsgelände mit Trittstiften, Stahlseilen und Ketten. Längere und steilere Leitern, Seilbrücken. Klettersteigerfahrung von Vorteil. Erfordert gewisse Armkraft und Kraft-Ausdauer.

Mittel   

Klettersteige bis Schwierigkeit C. Steiles bis sehr steiles Felsgelände mit längeren senkrechten Passagen mit Trittstiften, Stahlseilen und Ketten. Leicht überhängende kurze Leitern. Trittstifte und Klammern haben weitere Abstände. Klettersteigerfahrung Voraussetzung. Erfordert viel Armkraft. und Kraft-Ausdauer. Klettertechniken von Vorteil.

Schwer   

Klettersteige Schwierigkeit D und schwerer. Fast durchgehend senkrechter Fels mit wenigen Rastpunkten. Oft nur Drahtseil, Trittstifte und Eisenklammern mit weiten Abständen. Klettersteigerfahrung Voraussetzung. Erfordert sehr viel Armkraft und Kraft-Ausdauer sowie komplexe Klettertechniken.

Leicht   

Auf- und Abstiege bis zu 600 hm,
Tagesetappen bis zu 5 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 1 h ohne Pause
Kraft-Ausdauer für 2 h im Klettersteig

Mittel   

Auf- und Abstiege bis zu 1.200 hm,
Tagesetappen bis zu 7 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 2,5 h ohne Pause
Kraft-Ausdauer für4 h im Klettersteig

Schwer   

Auf- und Abstiege bis zu 1.600 hm und mehr,
Tagesetappen bis zu 9 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 3,5 h ohne Pause
Kraft-Ausdauer für 6 h im Klettersteig

Dauer: 6 Tage, Sonntag bis Freitag

Leistungen:

  • Bergführer
  • 5 x ÜF (Hotel)
  • Ausrüstung
  • Ausbildungsunterlagen „Klettersteiggehen“

Teilnehmer: 4 - 8 Personen

Treffpunkt: 13 Uhr, Hotel Garden, Arco

Region: Region: Gardasee-Berge (Italien)

Ausführliche Infos im PDF-Format: Information Klettersteige am Gardasee (570,6 kB)

Partner

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   Schwierigkeitsbewertung

Es ist sehr schwer eine pauschale Einteilung der Touren und Kurse vorzunehmen, da dies immer auf subjektivem Empfinden basiert. Um jedoch Anhaltspunkte zu geben, haben wir für jede Tour eine von fünf Schwiereigkeitsgraden zugeordnet. Gerne stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung.

   Sommer-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger
mittel - Voraussetzung: Bergerfahrung von Vorteil, durchschnittliche Kondition, Trittsicherheit.
anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung. gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für Gletscherbegehungen ist keine Erfahrung notwendig. Für Klettersteig-neulinge geeignet.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung, sehr gute Kondition, Schwindel-freiheit und Trittsicherheit, Umgang mit Steigeisen und Pickel. Leichte Kletterstellen sind möglich.
schwer - Voraussetzungen: Erfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, gute Steigeisentechnik, Schwierige Kletterstellen sind möglich.
 

   Winter-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger geeignet. Voraussetzung: Parallelschwung auf der Piste.
mittel - Voraussetzungen: Parallelschwung auf der Piste, Aufstieg bis 800 Hm.
anspruchsvoll - Voraussetzugen: Skitourenerfahrung, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.200 Hm.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung, gute Kondition, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.500 Hm
schwer - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, sichere Abfahrtstechnik in allen Schneearten und Steilheiten, Umgang mit Pickel und Steigeisen, Aufstieg bis 2.000 Hm.

Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt. Wir verwenden die Schwierigkeitsbewertung von Wanderwegen des Deutschen Alpenvereins.

    Einfache Bergwege

Einfache Bergwege sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen auf.

Einfache Bergwege Einfache Bergwege

    Mittelschwere Bergwege

Mittelschwere Bergwege sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen (z.B. Drahtseil) vorkommen.

Mittelschwere Bergwege Mittelschwere Bergwege

    Schwere Bergwege

Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und ab- sturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Schwere Bergwege Schwere Bergwege

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Klassifizierung eine Hilfe zur Selbsteinschätzung geben können. Nicht berücksichtigen können wir äußere Faktoren wie das Wetter (Wettersturz, Hitze, Regen, Schnee, Sturm, Gewitter, etc.) oder unvorhersehbare Gefahren (Stein- oder Eisschlag, Überflutung, Lawinen, etc.). Absolute Sicherheit gibt es im alpinen Gelände nicht und gerade diese äußeren Faktoren können den Schwierigkeitsgrad einer Tour stark verändern. Die hier aufgeführte Schwierigkeitsbewertung gilt deshalb für trockene, sommerliche Witterungsbedingungen. Auch Schwindel- freiheit und/oder Probleme mit großer Höhe sind individuell zu berücksichtigen. Durch unsere Einteilung in 6 Abschnitte können Sie sehen, wann sich die Schwierigkeit im Verlauf der Tour ändert.
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Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt.

    Leichte Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 30°), angeseilt am langen Seil wegen Spaltensturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist nicht erforderlich. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und leichtes Alpinklettern im I. Schwierigkeitsgrad sind von Vorteil.

Einfache Hochtour Einfache Hochtour

    Mittelschwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist von Vorteil. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im II. Schwierigkeitsgrad sind Voraussetzung.

Mittelschwere Hochtour Mittelschwere Hochtour

    Schwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung über 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung sowie Kenntnis und Anwendung von Frontalzackentechnik und Sicherungstechnik sind ebenso Voraussetzung wie Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im III. Schwierigkeitsgrad.

Schwere Hochtour Schwere Hochtour

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