Abstieg vom Klesselkogel
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6 Tage auf den schönsten Klettersteigen des Rosengarten in den Dolomiten

Klettersteigwoche im Rosengarten, Vigo di Fassa, Dolomiten, Italien

Faszinierende Ausblicke, steile Felswände, bizarre Türme und abends feuerrote Farbspiele warten auf die Teilnehmer:innen dieser Klettersteigwoche in den Dolomiten.

Innerhalb von sechs Tagen werden sämtliche Rosengarten-Klettersteige begangen und jede Nacht wird in einer anderen Hütte übernachtet. Vom Masaré Klettersteig mit seinen senkrechten Kaminen und originellen Leitern durch enge Felsschlunde bis hin zum Santner Pass mit dem wohl imposantesten Blick auf die Vajolettürme ist alles dabei.

Für wen ist die Klettersteigwoche im Rosengarten ideal?

  • Für alle Klettersteigliebhaber:innen, die kein Problem mit schweren Bergwegen, alpinen Routen bis zum II. Schwierigkeitsgrad und Klettersteigen bis zum Schwierigkeitsgrad C haben.
  • Für alle Dolomitenbegeisterten, die nicht genug von den faszinierenden Felstürmen und großartigen Aussichten bekommen können.
  • Für alle, die sich gerne auf die professionelle Führung durch eine:n Bergführer:in verlassen möchten.
  • Für alle, die bei Routenwahl, Planung und Organisation auf die Expertise von OASE alpin vertrauen.

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6 Tage
4 - 6 Personen min. & max.

Termine







Was steht bei der Klettersteigwoche im Rosengarten am Programm?

Begangen werden alle bekannten und legendären Klettersteige der Rosengartengruppe, die sich entlang der sagenumwobenen Route durch Südtirol aneinanderreihen:

  • Scalette Klettersteig
  • Laurenzi Klettersteig
  • Maximilian Klettersteig
  • Kesselkogel Klettersteig
  • Rotwand Klettersteig
  • Masaré Klettersteig
  • Santner Klettersteig

Übernachtet wird jeden Tag in einer anderen alpinen Schutzhütte.

Was sind die Highlights der Klettersteigwoche?

  • Die bizarren Felstürme des Masaré Klettersteiges
  • Luftige Bänder, Leitern, Trittstifte und tolle Panoramen von den Gipfeln
  • Die imposanten Vajolettürme, die man von der architektonisch sehenswerten Santnerpasshütte aus bewundern kann
  • Traumhafte Sonnenuntergänge auf den gemütlichen Hütten

Wie ist der Ablauf der Klettersteigwoche im Rosengarten?

Tag 1:
Individuelle Anreise nach Vigo di Fassa

  • 9:30 Uhr: Treffpunkt Talstation Seilbahn Funivia Catinaccio, Str. de Col de Mé, 38039 Vigo di Fassa, Italien
  • An der unteren Kasse, bevor es mit der Rolltreppe hochgeht.
  • 10:00 Uhr: Tourstart

Tag 1 bis 6:

Gemeinsame Klettersteigtouren.

Tag 6:

Nach dem letzten Klettersteig Ankunft in Vigo di Fassa um ca. 16:00 Uhr. Rückreise oder individueller Verlängerungsaufenthalt in Südtirol.

Unsere Leistungen

  • Führung durch staatlich geprüfte:n Berg- oder Bergwanderführer:in
  • Organisation
  • 5 × Übernachtung mit Halbpension
  • Alle anfallenden Seilbahnfahrten
  • Leihweise Bereitstellung der Klettersteigausrüstung

Zusätzliche Aufwendungen – nicht Bestandteil des Reisepreises, abhängig vom persönlichen Bedarf

Rund 40 Euro pro Tag für Getränke, Rucksackproviant, Parkplatzgebühren etc.

In den Hütten und Einkehrmöglichkeiten ist Kartenzahlung nur eingeschränkt möglich.

Anforderungen an dich


Konditionelle Voraussetzungen:
mittel
Bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, Tagesetappen bis zu 9 Stunden reine Gehzeit.
Gehintervalle von bis zu 2 Stunden ohne Pause.
Technische Voraussetzungen: mittel
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich. Klettersteige bis Schwierigkeit C. Bergerfahrung auf mittelschweren und schweren Bergwegen ist erforderlich. Alpinklettern im I.-II. Schwierigkeitsgrad ist Voraussetzung. Klettersteigerfahrung ist von Vorteil.
Wege und Gelände:
Überwiegend einfache und mittelschwere, vereinzelt auch schwere Bergwege. Felsgelände mit Trittstiften, Stahlseilen, Ketten, Leitern und Seilbrücken. Der Untergrund kann, je nach Witterung, auch rutschig sein.

Programmablauf

1. Tag: Scalette Klettersteig

↑ 850 Hm ↓ 350 Hm 5 Std. 9 km

Wegekategorie:?  Klettersteig A / B

Tourstart: 10:00 Uhr Talstation Seilbahn Funivia Catinaccio Catinaccio - Campedie, Str. de Col de Mé, 38039 Vigo di Fassa, Italien
An der unteren Kasse bevor es mit der Rolltreppe hochgeht.

Nach der Begrüßung und Ausgabe der Klettersteigausrüstung fahren wir mit der Seilbahn zur Ciampedie Bergstation (1.998m). Weiter geht es zu Fuß, entlang der Wände der Larsechgruppe zum Einstieg des ersten Klettersteigs dieser Woche. Der Ferrata Scalette. Schnell gewinnen wir an Höhe bis wir die alte Staumauer erreichen. Über das Val de Laussa geht es weiter zum Pass de Laussa (2.700m). Von hier können wir schon den Kesselkogel sehen, den wir in ein paar Tagen besteigen. Mutige können am Lago d´Antermoia der neben der Hütte liegt, noch zum Baden gehen.

Rifugio Antermoia (IT)
Frühstück, Abendessen

2. Tag: Laurenzi Klettersteig

↑ 450 Hm ↓ 500 Hm 5 Std. 4,5 km

Wegekategorie:?  Klettersteig C / D

Der Laurenzi Klettersteig bildet die Überschreitung des Molignonkammes von der Rifugio Antermoia zur Tierser Alpl. Am Einstieg erwartet uns die schwierigste Stelle des Klettersteiges. Nachdem wir den schmalen Grat am Molignon di Mezzo (2820 m) erreicht haben führt uns der Weg weiter über den schmalen und ausgesetzten Grat zum Molignon di Fuori (2.779 m). Von hier haben wir einen eindrucksvollen Ausblick über das Val Durant zum Plattkogel und Langkofel auf der rechten Seite. Zur linken liegt der Grasleitenkessel unter uns. Von hier können schon unsere heutige Unterkunft die Tierser Alpl (2.440 m) sehen.

Tierser Alpl Schutzhaus (IT)
Frühstück, Abendessen

3. Tag: Maximilian Klettersteig

↑ 600 Hm ↓ 900 Hm 5,5 Std. 6,5 km

Wegekategorie:?  Klettersteig B

Ohne langen Anstieg geht es in wenigen Minuten zum Einstieg. Über den ausgesetzten Grat des Maximilian Klettersteigs gelangen wir zur Roterdspitz, unserem nördlichsten Punkt auf unserer Tour. Nach dem Abstieg durch das Bärenloch, das nochmal unsere Aufmerksamkeit erfordert, erreichen wir nach einem letzten Anstieg die urige und gemütliche Grasleitenhütte (2.134 m).

Grasleitenhütte (IT)
Frühstück, Abendessen

4. Tag: Kesselkogel Klettersteig

↑ 1250 Hm ↓ 1050 Hm 7,5 Std. 13,5 km

Wegekategorie:?  Klettersteig B

Von der Grasleitenhütte steigen wir zunächst zum Grasleitenpass (2.600 m) auf. Nach einer kurzen Pause und mit leichtem Rucksack machen wir einen Abstecher zum beliebten Kesselkogel Klettersteig. Vom Gipfel des Kesselkogels (3.002 m) hat man einen atemberaubenden Blick auf das gesamte Rosengarten-Massiv. Am Nachmittag führt uns der Weg über das Val de Vaiolet zum Rif. Vajolet (2.243 m). Entlang der Rosengartenspitze geht es zum Passo delle Cigolade. Von hier sehen wir schon unsere Unterkunft für die nächste Nacht, die Rotwandhütte (2.283 m).

Rotwandhütte (IT)
Frühstück, Abendessen

5. Tag: Rotwand-Klettersteig und Masaré Klettersteig

↑ 650 Hm ↓ 650 Hm 8 Std. 9,5 km

Wegekategorie:?  Klettersteig C

Die heutige Tour bringt uns mit leichtem Rucksack auf die Rotwand (2.806 m). Wir besteigen den berühmtesten Klettergipfel des Rosengartens vom Vajolonpass über den Nordgrat zum Rotwand Gipfel. Nach dem Abstieg über den Südgrat erreichen wir die „Ferrata Masaré“. Diese Tour verspricht eine prächtige Überschreitung mit großartigen Dolomitenbildern. Nach unserer wohlverdienten Pause geht es über den Hirzelsteig zur Rosengarten Hütte.

Kölner Hütte - Rifugio Fronza (IT)
Frühstück, Abendessen

6. Tag: Santner Pass-Klettersteig

↑ 550 Hm ↓ 900 Hm 5,5 Std. 8,5 km

Wegekategorie:?  Klettersteig B / C

Ein besonderes Erlebnis bietet uns auch heute wieder die eindrucksvolle Tour zum Santner Pass (2.734 m). und dem Santner Klettersteig zum gleichnamigen Pass. Der Klettersteig führt auf Bändern durch die Westwand der Rosengartenspitze. Die neugebaute Santner Passhütte bietet einen imposanten Blick auf die Vajolettürme und ist der perfekte Platz zur Einkehr. Über die Gartlhütte steigen wir zur Rif. Vajolet (2.243 m) ab. Weiter geht es durch das Valle del Vajolet zur Rifugio Negritella. Mit der Seilbahn kommen wir zurück nach Vigo di Fassa. Ankunft ca. 16.00 Uhr. Rückreise oder individueller Verlängerungsaufenthalt in Südtirol.

Frühstück
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Häufige Fragen zu "Klettersteige Rosengarten"

Für wen sind die Klettersteige im Rosengarten geeignet?

Die geführten Klettersteigtouren im Rosengarten (Dolomiten) richten sich an Bergsteiger:innen/Klettersteigler:innen, die bereits über eine solide alpine Basis verfügen und die vertikale Welt der Dolomiten unter professioneller Leitung erleben möchten.

Die Tour ist keine Einsteigertour, sondern eine Durchquerung mit Klettersteig-Passagen.

Schwierigkeitsgrad: Klettersteige bis zur Kategorie C (nach der Skala A–E). Das bedeutet steiles Felsgelände, längere Leitern und Passagen, die Armkraft und Konzentration erfordern.
Du solltest bereits Erfahrungen auf Klettersteigen haben und sicher im Umgang mit dem Klettersteig-Set sein.

Kondition: Du solltest fit genug für Tagesetappen bis zu 8 Stunden (reine Gehzeit) sein. Dabei werden teilweise bis zu 1.100 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigt.
Trittsicherheit & Schwindelfreiheit: Die Wege führen oft über schmale Steige und ausgesetzte Bänder mit dementsprechend spektakulären Tiefblicken.

Welche Kondition und Klettersteigerfahrung werden vorausgesetzt?

Du solltest kein kompletter Neuling am Berg sein.

Konditionelle Anforderungen

  • Die Tour ist anspruchsvoll, da du mehrere Tage hintereinander mit Gepäck im alpinen Gelände unterwegs bist.
  • Ausdauer: Du musst fit genug für Tagesetappen von bis zu 8 Stunden reiner Gehzeit sein.
  • Höhenmeter: Im Auf- und Abstieg bewältigst du teilweise bis zu 1.200 Höhenmeter pro Tag.
  • Belastbarkeit: Du solltest in der Lage sein, Gehintervalle von etwa 2 Stunden ohne größere Pause durchzuhalten.

2. Klettersteigerfahrung & Technik

  • Du solltest bereits Klettersteigerfahrung mitbringen, wichtig ist aber auch allgemeine Bergerfahrung auf mittelschweren und schweren Bergwegen.
  • Das liegt daran, dass im Rosengarten oft Passagen zwischen den gesicherten Abschnitten liegen, die frei (ohne Drahtseil) begangen werden müssen.
  • Du solltest dich in Klettersteigen bis zur Kategorie C wohlfühlen (steil, Leitern, ausgesetzt).

Sind die Klettersteige im Rosengarten auch für Einsteiger:innen geeignet?

Ja, bedingt, nur für „sportliche“ Einsteiger:innen mit Bergwander-Erfahrung.

Kein „Klettergarten“: Im Gegensatz zu Übungsklettersteigen im Tal sind die Steige im Rosengarten alpin. Das bedeutet: Wenn du merkst, dass es dir zu hoch ist, kannst du nicht einfach „aussteigen“. Man muss die Tour zu Ende bringen oder umkehren, was oft schwierig ist.
Ungesicherte Passagen: Viele Wege im Rosengarten erfordern das Gehen im freien, schrofigen Fels (I. Grad nach UIAA). Das ist für Einsteiger:innen oft ungewohnt und mental anstrengender als das Klettern am Stahlseil selbst.

Welche Schwierigkeitsgrade haben die Klettersteige im Rosengarten?

Die meisten Klettersteige dort bewegen sich im mittleren Schwierigkeitsbereich.

Kategorie A bis B

  • Diese Steige sind technisch unkompliziert, erfordern aber dennoch volle Konzentration und Trittsicherheit im alpinen Gelände.
  • Kesselkogel-Klettersteig (A/B): Der Weg auf den höchsten Gipfel des Rosengartens (3.004 m). Technisch einfach, aber sehr lang und hochalpin.
  • Santnerpass-Klettersteig (B): Der Klassiker. Er ist technisch nicht allzu schwer, führt aber durch eine beeindruckende Felsszenerie.

Kategorie B bis C

  • Rotwand-Klettersteig (B/C): Ein sehr beliebter Steig mit toller Aussicht. Es gibt einige senkrechte Leitern und steile Aufschwünge.
  • Masaré-Klettersteig ©: Dieser Steig wird oft mit der Rotwand kombiniert. Er ist deutlich „kletterlastiger“.
  • Scalette-Steig (B/C): Ein eher abgelegener Steig, der steile Wandstufen überwindet.

Anspruchsvoll (Kategorie C bis D)

  • Laurenzi-Klettersteig (C/D): Er gilt als einer der längsten Steige im Rosengarten. Er führt über einen schmalen Grat und hat ausgesetzte Stellen.

Wie viele Höhenmeter und wie viel Gehzeit fallen pro Tag an?

Die Tour ist so konzipiert, dass sie die Highlights des Gebirges verbindet, was längere Etappen mit sich bringt.

Höhenmeter
Aufstieg: Im Durchschnitt bewältigst du 800 bis 1.200 Höhenmeter pro Tag.
Abstieg: Es fallen meist ähnlich viele Höhenmeter im Abstieg an.

Gehzeit
Durchschnitt: Kalkuliere mit 5 bis 8 Stunden reiner Gehzeit pro Tag.

Wie groß ist die Gruppe bei den geführten Klettersteigtouren?

4 bis 6 Personen

Welche Ausrüstung benötige ich für die Klettersteige im Rosengarten?

Wenn das Wetter im Rosengarten nicht mitspielt, steht deine Sicherheit an erster Stelle.
Plan B & Alternativen: Der:die Bergführer:in weicht auf tiefer gelegene Wege, weniger ausgesetzte Bergwanderungen oder leichtere Steige ohne Gipfelziel aus.
Zeitliche Anpassung: Bei angekündigten Gewittern am Nachmittag wird oft früh (z. B. 06:00 Uhr) gestartet, um vor dem Wetterumschwung zurück auf der Hütte zu sein.
Sicherheitsabbruch: Wenn die Bedingungen (Schneefall, Starkregen, Sturm) zu riskant werden, entscheidet der:die Bergführer:in über den Abbruch der Etappe. Er:sie sorgt dann für einen sicheren Abstieg ins Tal oder einen Transfer.
Theorie & Ausbildung: Sollte ein ganzer Tag „ins Wasser fallen“, wird die Zeit oft für Knotenkunde, Tourenplanung oder Materialschulung auf der Hütte genutzt.
Kurz gesagt: Die Tour fällt selten komplett aus, wird aber flexibel an die Bedingungen angepasst.

Kann Klettersteigausrüstung vor Ort ausgeliehen werden?

Du kannst die komplette technische Ausrüstung bei uns leihen (im Tourpreis enthalten)
* Klettergurt (Hüftgurt)
* Klettersteigset (mit Bandfalldämpfer)
* Kletterhelm

Was passiert bei schlechtem Wetter oder ungünstigen Bedingungen?

Wenn das Wetter im Rosengarten nicht mitspielt, steht deine Sicherheit an erster Stelle.

  • Plan B & Alternativen: Der:die Bergführer:in weicht auf tiefer gelegene Wege, weniger ausgesetzte Bergwanderungen oder leichtere Steige ohne Gipfelziel aus.
  • Zeitliche Anpassung: Bei angekündigten Gewittern am Nachmittag wird oft früh (z. B. 06:00 Uhr) gestartet, um vor dem Wetterumschwung zurück auf der Hütte zu sein.
  • Sicherheitsabbruch: Wenn die Bedingungen (Schneefall, Starkregen, Sturm) zu riskant werden, entscheidet der:die Bergführer:in über den Abbruch der Etappe. Er:sie sorgt dann für einen sicheren Abstieg ins Tal oder einen Transfer.
  • Theorie & Ausbildung: Sollte ein ganzer Tag „ins Wasser fallen“, wird die Zeit oft für Knotenkunde, Tourenplanung oder Materialschulung auf der Hütte genutzt.

Kurz gesagt: Die Tour fällt selten komplett aus, wird aber flexibel an die Bedingungen angepasst.

Wie unterscheiden sich die Klettersteige im Rosengarten von anderen Dolomiten-Klettersteigen?

Im Vergleich zu den berühmten Nachbarn wie der Sella-Gruppe oder den Sextener Dolomiten hat der Rosengarten einen ganz eigenen Charakter.
Während viele moderne Klettersteige am Gardasee oder in den Sextener Dolomiten oft durchgehend perfekt mit Stahlseilen gesichert sind, ist der Rosengarten traditioneller.
Ungesicherte Passagen: Du findest hier häufiger Abschnitte, die nicht versichert sind. Das erfordert Trittsicherheit.
Durch die engen Schluchten halten sich Altschneefelder im Rosengarten oft bis weit in den Juli hinein – deutlich hartnäckiger als in offeneren Gebieten.
Enrosadira: Das berühmte Alpenglühen ist im Rosengarten durch den hohen Magnesiumgehalt im Gestein besonders intensiv. Wenn du auf einer Hütte wie der Rotwandhütte übernachtest, ist das Farbspektakel am Abend meist beeindruckender als in anderen Teilen der Dolomiten.
Dichte: Die Klettersteige liegen geografisch sehr nah beieinander. Man kann in einer Woche fast das gesamte Massiv „umrunden“ und durchqueren, ohne lange Transferwege im Tal zu haben.

Gibt es Alternativen oder Anpassungen je nach Können der Gruppe?

Es gibt Möglichkeiten, diese sind bei einer Durchquerung allerdings eingeschränkter als bei einer Standort-Tour.

„Light“-Varianten der Etappen

  • Fast jeder Klettersteig im Rosengarten hat eine weniger anspruchsvolle Umgehung:
  • Statt Kesselkogel-Steig: Wer sich am Gipfeltag nicht fit fühlt, kann den Gipfel auslassen und stattdessen den direkten, wunderschönen Wanderweg über den Grasleitenpass zur nächsten Hütte nehmen.
  • Statt Laurenzi-Steig: Weg durch das Antermoia-Tal – landschaftlich grandios, technisch unkompliziert.

Individuelle Sicherung

  • Wenn eine Passage für eine:n Teilnehmer:in technisch machbar, aber mental zu fordernd ist (z. B. eine sehr ausgesetzte Stelle), kann der:die Bergführer:in dich zusätzlich zum Klettersteigset ans kurze Seil nehmen. Das gibt zusätzliche Sicherheit und hilft über Schlüsselstellen hinweg.

Anpassung der Pausen und des Tempos

  • Der:die Bergführer:in erkennt frühzeitig, wenn die Kondition nachlässt. In diesem Fall wird, wenn möglich, das Tempo etwas gedrosselt.
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