4. Teil Großer Walserweg


Saas Grund – Zermatt – um die Monte Rosa


Der vierte Teilabschnitt unseres großen Walserweges führt uns in das Herz der Walliser-Siedlungen. Die Tour beginnt in Saas Grund im Wallis.

Über den Monte Moro Pass, einem uralten Handelsweg, gelangen wir hinüber nach Macugnaga (Italien). Auf einst für die Walser wichtigen Übergängen wandern wir von Alagna im Valsesia und Gressoney la Trinité bis nach Champoluc im Val d`Ayas. Am nächsten Tag steigen wir über St. Jaques hinauf zur Col Sup. Cime Bianche. In wenigen Minuten erreichen wir die Seilbahn, mit deren Hilfe wir hinaufschweben zur schon auf Schweizer Boden gelegenen Station Testa Grigia am Plateau Rosa.

Über den Theodulpass und die Gandegghütte wandern wir zum Trockenen Steg. Die Seilbahn bringt uns hinunter nach Zermatt. Wer die Königsetappe des „großen Walserweges“ hinter sich gebracht hat, kann mit Recht stolz auf seine Leistung sein.




Tagesablauf

  • 1. Tag
  • 2. Tag
  • 3. Tag
  • 4. Tag
  • 5. Tag
  • 6. Tag

1. Tag

Treffpunkt 9:00 Uhr beim Postamt in Saas Grund. Wir fahren mit dem Postbus hinauf zum Mattmark Stausee (2.197 m), Aufstieg zum Monte Moro Pass (2.868 m). Abfahrt mit der Seilbahn nach Macugnaga (1300 m). Übernachtung im Albergo Macugnaga.

Gehzeit ca. 3 Stunden, Aufstieg 700 m, Abstieg 200 m, Länge ca. 8 km
Wegekategorie (Details anzeigen):

Übernachtung: Hotel Macugnaga

Termine 2018

24.06. - 29.06. 22.07. - 27.07. 19.08. - 24.08.

925,00 €

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Leicht   

Überwiegend einfache, vereinzelt auch mittelschwere Bergwege. Der Untergrund kann an wenigen Stellen felsig, je nach Witterung auch rutschig sein. Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind nicht erforderlich.

Mittel   

Einfache und mittelschwere Bergwege. Felsiger Untergrund und Blockgelände sind möglich - je nach Witterung können rutschige Passagen oder kleine Schneefelder vorkommen. Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind von Vorteil.

Schwer   

Größtenteils mittelschwere Bergwege, die an wenigen Stellen in schwere Bergwege übergehen können. Teilweise wegloses Gelände, Schrofengelände, Geröllfelder oder längere Passagen im Schnee. Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind Voraussetzung.

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Leicht   

Auf- und Abstiege bis zu 600 hm,
Tagesetappen bis zu 5 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 1 h ohne Pause

Mittel   

Auf- und Abstiege bis zu 1.200 hm,
Tagesetappen bis zu 7 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 2,5 h ohne Pause

Schwer   

Auf- und Abstiege bis zu 1.600 hm und mehr,
Tagesetappen bis zu 9 h reine Gehzeit
Gehintervalle von 3,5 h ohne Pause

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Dauer: 6 Tage, Sonntag bis Freitag

Leistungen:

  • Bergführer
  • 4 x Halbpension
  • 1 x Übernachtung / Frühstück
  • 3 x Busfahrt
  • 3x Seilbahn

Teilnehmer: 6 - 12 Personen

Treffpunkt: 9 Uhr, Saas Grund, Post

Region: Wallis (Schweiz), Piemont-Aosta (Italien)

Ausführliche Infos im PDF-Format: Information 4. Teilstück Großer Walserweg (533,46 kB)

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   Schwierigkeitsbewertung

Es ist sehr schwer eine pauschale Einteilung der Touren und Kurse vorzunehmen, da dies immer auf subjektivem Empfinden basiert. Um jedoch Anhaltspunkte zu geben, haben wir für jede Tour eine von fünf Schwiereigkeitsgraden zugeordnet. Gerne stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung.

   Sommer-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger
mittel - Voraussetzung: Bergerfahrung von Vorteil, durchschnittliche Kondition, Trittsicherheit.
anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung. gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für Gletscherbegehungen ist keine Erfahrung notwendig. Für Klettersteig-neulinge geeignet.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung, sehr gute Kondition, Schwindel-freiheit und Trittsicherheit, Umgang mit Steigeisen und Pickel. Leichte Kletterstellen sind möglich.
schwer - Voraussetzungen: Erfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, gute Steigeisentechnik, Schwierige Kletterstellen sind möglich.
 

   Winter-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger geeignet. Voraussetzung: Parallelschwung auf der Piste.
mittel - Voraussetzungen: Parallelschwung auf der Piste, Aufstieg bis 800 Hm.
anspruchsvoll - Voraussetzugen: Skitourenerfahrung, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.200 Hm.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung, gute Kondition, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.500 Hm
schwer - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, sichere Abfahrtstechnik in allen Schneearten und Steilheiten, Umgang mit Pickel und Steigeisen, Aufstieg bis 2.000 Hm.

Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt. Wir verwenden die Schwierigkeitsbewertung von Wanderwegen des Deutschen Alpenvereins.

    Einfache Bergwege

Einfache Bergwege sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen auf.

Einfache Bergwege Einfache Bergwege

    Mittelschwere Bergwege

Mittelschwere Bergwege sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen (z.B. Drahtseil) vorkommen.

Mittelschwere Bergwege Mittelschwere Bergwege

    Schwere Bergwege

Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und ab- sturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Schwere Bergwege Schwere Bergwege

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Klassifizierung eine Hilfe zur Selbsteinschätzung geben können. Nicht berücksichtigen können wir äußere Faktoren wie das Wetter (Wettersturz, Hitze, Regen, Schnee, Sturm, Gewitter, etc.) oder unvorhersehbare Gefahren (Stein- oder Eisschlag, Überflutung, Lawinen, etc.). Absolute Sicherheit gibt es im alpinen Gelände nicht und gerade diese äußeren Faktoren können den Schwierigkeitsgrad einer Tour stark verändern. Die hier aufgeführte Schwierigkeitsbewertung gilt deshalb für trockene, sommerliche Witterungsbedingungen. Auch Schwindel- freiheit und/oder Probleme mit großer Höhe sind individuell zu berücksichtigen. Durch unsere Einteilung in 6 Abschnitte können Sie sehen, wann sich die Schwierigkeit im Verlauf der Tour ändert.
Schwierigkeitsbewertung herunterladen & drucken

Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt.

    Leichte Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 30°), angeseilt am langen Seil wegen Spaltensturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist nicht erforderlich. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und leichtes Alpinklettern im I. Schwierigkeitsgrad sind von Vorteil.

Einfache Hochtour Einfache Hochtour

    Mittelschwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist von Vorteil. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im II. Schwierigkeitsgrad sind Voraussetzung.

Mittelschwere Hochtour Mittelschwere Hochtour

    Schwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung über 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung sowie Kenntnis und Anwendung von Frontalzackentechnik und Sicherungstechnik sind ebenso Voraussetzung wie Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im III. Schwierigkeitsgrad.

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