Klettersteige rund um Oberstdorf


Drei Einsteigertouren für Klettersteigneulinge


Das Begehen von Klettersteigen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nicht zuletzt deswegen werden immer mehr Steige angelegt, die auch als Tagestouren gemacht werden können.

An den drei Tagen erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Klettersteiggehen und lernen zudem noch interessante Ecken der Allgäuer Alpen kennen. Als Höhepunkt absolvieren wir am Freitag den bekannten Hindelanger Klettersteig.

Anschlusstour Kleiner Grenzverkehr




Tagesablauf

  • 1. Tag
  • 2. Tag
  • 3. Tag

1. Tag

Einführung - Abseilen im Klettergarten und Erlebnisklettersteig an der Kanzelwand

Nach der Ausrüstungsausgabe und kurzer Einweisung fahren wir mit unseren Privat-PKW´s (Bildung von Fahrgemeinschaften) zum Klettergarten. Dort gewöhnen wir uns zuerst beim Abseilen am Fels schon einmal an die Höhe und bekommen Vertrauen in die Ausrüstung.
Am Nachmittag fahren wir dann mit der Seilbahn zur Bergstation Kanzelwand (1.949 m) und erreichen dort nach kurzem Fußmarsch den Erlebnisklettersteig der für Einsteiger geeignet ist. Rückkehr in Oberstdorf ca. 16 Uhr

Gehzeit ca. 5 Stunden, inkl. Zu- und Abstieg
Wegekategorie (Details anzeigen): Klettersteig A / B, Klettergarten

Termine 2017

07.06. - 09.06. 14.06. - 16.06. 21.06. - 23.06. 28.06. - 30.06. 05.07. - 07.07. 12.07. - 14.07. 19.07. - 21.07. 26.07. - 28.07. 02.08. - 04.08. 09.08. - 11.08. 16.08. - 18.08. 23.08. - 25.08. 30.08. - 01.09. 06.09. - 08.09. 13.09. - 15.09.

325,00 €

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Leicht   

Klettersteige bis Schwierigkeit B/C. Steileres Felsgelände mit Trittstiften, Stahlseilen und Ketten. Längere und steilere Leitern, Seilbrücken. Klettersteigerfahrung von Vorteil. Erfordert gewisse Armkraft und Kraft-Ausdauer.

Mittel   

Klettersteige bis Schwierigkeit C. Steiles bis sehr steiles Felsgelände mit längeren senkrechten Passagen mit Trittstiften, Stahlseilen und Ketten. Leicht überhängende kurze Leitern. Trittstifte und Klammern haben weitere Abstände. Klettersteigerfahrung Voraussetzung. Erfordert viel Armkraft. und Kraft-Ausdauer. Klettertechniken von Vorteil.

Schwer   

Klettersteige Schwierigkeit D und schwerer. Fast durchgehend senkrechter Fels mit wenigen Rastpunkten. Oft nur Drahtseil, Trittstifte und Eisenklammern mit weiten Abständen. Klettersteigerfahrung Voraussetzung. Erfordert sehr viel Armkraft und Kraft-Ausdauer sowie komplexe Klettertechniken.

Leicht   

Auf- und Abstiege bis zu 600 hm,
Gesamtgehzeit (echte Gehzeit ohne Pause) bis zu 5h,
Gehzeit ohne Pause (Trinkpausen ausgenommen) 1h
Kraft-Ausdauer für 2h im Klettersteig

Mittel   

Auf- und Abstiege bis zu 1.200 hm,
Gesamtgehzeit (echte Gehzeit ohne Pause) bis zu 7h,
Gehzeit im Aufstieg ohne Pause (Trinkpausen ausgenommen), bis 2,5 h
Kraft-Ausdauer für 4h im Klettersteig

Schwer   

Auf- und Abstiege bis zu 1.600 hm und mehr,
Gesamtgehzeit (echte Gehzeit ohne Pause) bis 9h und mehr
Gehzeit im Aufstieg ohne Pause (Trinkpausen ausgenommen), bis 3,5 h
Kraft-Ausdauer für 6h im Klettersteig

Dauer: 3 Tage, Mittwoch bis Freitag

Leistungen:

  • Bergführer
  • Ausrüstung

Zusatzkosten: Bergbahnen zwischen 10,- € und 30,- € pro Tag

Teilnehmer: 4 - 8 Personen

Treffpunkt: 9 Uhr, OASE AlpinCenter

Region: Allgäuer Alpen (Deutschland)

Ausführliche Infos im PDF-Format: Information Klettersteige rund um Oberstdorf (408,85 kB)

Partner

Damit Ihre Tour zum vollen Erfolg wird, empfehlen wir Ihnen
→ Ausrüstung und Produkte unserer Partner.

1. Tag - Abseilübung im Klettergarten 1. Tag - Schon nach kurzer Zeit können wir bestens gesichert über steiles Gelände alleine abseilen 1. Tag - Optimal gesichert gehen wir die ersten Schritte im Übungsklettersteig 1. Tag - An den steilen Passagen braucht es Kraft und Geschicklichkeit 1. Tag - An schwierigen Stellen erleichtern uns Trittbügel den Aufstieg 1. Tag - Besonders beim Gehen in der Gruppe lernen wir, was beim Klettersteig gehen alles zu beachten ist 1. Tag - Optimal gesichert bereitet das Begehen einer Seilbrücke keinerlei Schwierigkeiten 1. Tag - Beim Überqueren einer Seilbrücke sind Geschicklichkeit und Balance gefragt 1. Tag - Schon am Nachmittag können wir den Übungsklettersteig an der Kanzelwand begehen 1. Tag - Nach den Übungen am Vormittag ist auch hier die Seilbrücke kein Problem für uns 1. Tag - Das Ziel ist erreicht, wir stehen auf dem Gipfel der Kanzelwand 2. Tag - Einstieg zum Salewa-Klettersteig am Oberjoch 2. Tag - Hier beim Materialtest, die Ausrüstung hält 2. Tag - Bergschuhe mit guter Profilsohle sind im Klettersteig Pflicht 2. Tag - Der Salewa-Klettersteig ist sehr abwechslungsreich und auch leichte Stellen sind perfekt abgesichert 2. Tag - Kurz vor der Biwakhöhle heißt es kräftig zupacken 2. Tag - Querung kurz vor der Bergführerplatte 2. Tag - Geschafft, ein gemeinsam durchstiegener Klettersteig verbindet die Gruppe 2. Tag - Nach einer kurzen Gipfelrast geht es wieder in den Abstieg über die Schusterplatte 2. Tag - Die Schusterplatte im zweiten Teil des Salewa-Klettersteigs 2. Tag - Der Salewa-Klettersteig bietet viele phänomenale Ausblicke 2. Tag - Nur noch wenige Meter bis zum Ausstieg, dann ist der Salewa-Klettersteig geschafft 3. Tag - Start zum Hindelanger Klettersteig vom Nebelhorn Gipfel zum Großen Daumen 3. Tag - Auf dem Hindelanger Klettersteig sind absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich 3. Tag - Rast am ersten Gipfel, dem westlichen Wengenkopf 3. Tag - Beim ständigen Auf und Ab über den Grat sind Kraft und Ausdauer gefragt 3. Tag - Die lange Leiter im Mittelteil 3. Tag - Das felsige Gelände ist immer wieder durchsetzt von bunten Blumenwiesen 3. Tag - Der Wegverlauf wechselt ständig von einer Seite des Grats auf die andere 3. Tag - Hier erleichtern uns Trittstufen die Querung

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   Schwierigkeitsbewertung

Es ist sehr schwer eine pauschale Einteilung der Touren und Kurse vorzunehmen, da dies immer auf subjektivem Empfinden basiert. Um jedoch Anhaltspunkte zu geben, haben wir für jede Tour eine von fünf Schwiereigkeitsgraden zugeordnet. Gerne stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung.

   Sommer-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger
mittel - Voraussetzung: Bergerfahrung von Vorteil, durchschnittliche Kondition, Trittsicherheit.
anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung. gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für Gletscherbegehungen ist keine Erfahrung notwendig. Für Klettersteig-neulinge geeignet.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Bergerfahrung, sehr gute Kondition, Schwindel-freiheit und Trittsicherheit, Umgang mit Steigeisen und Pickel. Leichte Kletterstellen sind möglich.
schwer - Voraussetzungen: Erfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, gute Steigeisentechnik, Schwierige Kletterstellen sind möglich.
 

   Winter-Touren:

leicht - für sportliche Anfänger geeignet. Voraussetzung: Parallelschwung auf der Piste.
mittel - Voraussetzungen: Parallelschwung auf der Piste, Aufstieg bis 800 Hm.
anspruchsvoll - Voraussetzugen: Skitourenerfahrung, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.200 Hm.
sehr anspruchsvoll - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung, gute Kondition, Abfahrtstechniken in allen Schneearten, Aufstieg bis 1.500 Hm
schwer - Voraussetzungen: Skitourenerfahrung im Hochgebirge, ausgezeichnete Kondition, sichere Abfahrtstechnik in allen Schneearten und Steilheiten, Umgang mit Pickel und Steigeisen, Aufstieg bis 2.000 Hm.

Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt. Wir verwenden die Schwierigkeitsbewertung von Wanderwegen des Deutschen Alpenvereins.

    Einfache Bergwege

Einfache Bergwege sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen auf.

Einfache Bergwege Einfache Bergwege

    Mittelschwere Bergwege

Mittelschwere Bergwege sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen (z.B. Drahtseil) vorkommen.

Mittelschwere Bergwege Mittelschwere Bergwege

    Schwere Bergwege

Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und ab- sturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Schwere Bergwege Schwere Bergwege

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Klassifizierung eine Hilfe zur Selbsteinschätzung geben können. Nicht berücksichtigen können wir äußere Faktoren wie das Wetter (Wettersturz, Hitze, Regen, Schnee, Sturm, Gewitter, etc.) oder unvorhersehbare Gefahren (Stein- oder Eisschlag, Überflutung, Lawinen, etc.). Absolute Sicherheit gibt es im alpinen Gelände nicht und gerade diese äußeren Faktoren können den Schwierigkeitsgrad einer Tour stark verändern. Die hier aufgeführte Schwierigkeitsbewertung gilt deshalb für trockene, sommerliche Witterungsbedingungen. Auch Schwindel- freiheit und/oder Probleme mit großer Höhe sind individuell zu berücksichtigen. Durch unsere Einteilung in 6 Abschnitte können Sie sehen, wann sich die Schwierigkeit im Verlauf der Tour ändert.
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Jede Tagesetappe ist in 6 Abschnitte eingeteilt.

    Leichte Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 30°), angeseilt am langen Seil wegen Spaltensturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist nicht erforderlich. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und leichtes Alpinklettern im I. Schwierigkeitsgrad sind von Vorteil.

Einfache Hochtour Einfache Hochtour

    Mittelschwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung bis ca. 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung ist von Vorteil. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im II. Schwierigkeitsgrad sind Voraussetzung.

Mittelschwere Hochtour Mittelschwere Hochtour

    Schwere Hochtour

Begehen von flachen Gletschern, Schnee- und Geröllfeldern sowie Fels- und Blockgelände (Neigung über 40°), angeseilt am langen oder kurzen Seil wegen Spaltensturz- und Absturzgefahr. Hochtourenerfahrung sowie Kenntnis und Anwendung von Frontalzackentechnik und Sicherungstechnik sind ebenso Voraussetzung wie Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Alpinklettern im III. Schwierigkeitsgrad.

Schwere Hochtour Schwere Hochtour

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Wir bieten seit über 25 Jahren Bergerlebnisse an.

Alle unsere Berg- und Skiführer sowie
Bergwanderführer sind staatlich geprüft.

Für uns steht Ihre Sicherheit im Vordergrund.

Unsere Touren sind rundum professionell organisiert.

Unser Standort ist unsere Stärke -
in Oberstdorf direkt am Bahnhof.

Wir lieben unsere Arbeit und möchten Ihre Freizeit zum Erlebnis machen.

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