Malerische Bergkulisse mit See an der Memminger Hütte
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7 Tage, der Klassiker unter den Mehrtageswanderungen – ohne Bergführer

Alpenüberquerung E5 von Oberstdorf nach Meran, selfguided

ab 845,00 €

E5 Oberstdorf - Meran selfguided

Buchen Sie jetzt online.

Die Hüttentour - frei und unabhängig auf dem alpinen Teil des E5 - ohne Bergführer:in

Frei und unabhängig, den Tag selber gestalten und Bergerfahrung sind die Voraussetzungen für eine individuelle Alpenüberquerung. Diese abwechslungsreiche und viel begangene alpine Route führt auf dem Fernwanderklassiker E5 von Deutschland über Österreich nach Italien. Die Anziehungskraft dieser Wochentour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen, die in einer Woche von Nord nach Süd durchquert werden.

Bunte Blumenwiesen und Grasberge in den Allgäuer Alpen, faszinierende Rundblicke auf die markanten Felszacken in den „Lechtalern“, die endlosen Gletscher und Bergriesen im Ötztal und schließlich das südliche Klima Merans, machen diese Wanderung so reizvoll und beliebt.

Sonderleistungen:
Extra Gepäcktransport nach Meran. Du kannst am Starttag kostenlos zusätzliches Gepäck im Büro abgeben, welches wir nach Meran transportieren.

Konditionelle Voraussetzungen:
Mittel: Bis zu 1200 HM im Auf - und Abstieg oder Tagesetappen bis zu 9 Std. reine Gehzeit.
Gehintervalle von 2 Std. ohne Pause.

Technische Voraussetzungen:
Mittel: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Bergerfahrung sind erforderlich.

 

Möchtest du den E5 lieber mit Bergführer:in gehen?
Informiere dich über unser Angebot E5 Oberstdorf-Meran (Memminger Hütte) mit Bergführer:in oder E5 Oberstdorf-Meran (Kaiserjoch) mit Bergführer:in

7 Tage
ab 1 Person min. & max.
Das sagen unsere Kunden über diese Tour
Dummy

„Es war eine individuelle Tour, die von der Oase geplant und organisiert wurde. Alles klappte hervorragend!! Die übermittelten Unterlagen mit den GPS-Daten für die Tour waren sehr gut. Man fühlte sich jederzeit sehr gut beraten und sicher aufgehoben.“

Torsten R.

Dummy

„Toller Service - tolles Kartenmaterial - perfekte Organisation in den Hütten bzw. Hotels für Halbpension und Übernachtungen - wir hatten auch danke der Oase eine großartige Tour. super Preis - Leistungsverhältnis - danke für diese tolle Organisation !“

Mario N.

Termine

09.06. - 15.06.2026
Dienstag - Montag
4 Plätze frei
Personen
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Garantiert
10.06. - 16.06.2026
Mittwoch - Dienstag
4 Plätze frei
Personen
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11.06. - 17.06.2026
Donnerstag - Mittwoch
ausgebucht
16.06. - 22.06.2026
Dienstag - Montag
2 Plätze frei
Personen
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Garantiert
17.06. - 23.06.2026
Mittwoch - Dienstag
4 Plätze frei
Personen
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18.06. - 24.06.2026
Donnerstag - Mittwoch
3 Plätze frei
Personen
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37 weitere Termine anzeigen
Programmablauf

1. Tag: Oberstdorf - Widderstein Hütte oder Hochkrumbach

↑ 850 Hm ↓ 350 Hm 4,5 Std. 8 km

Wegekategorie:? 

Tourstart: Wir empfehlen spätestens um 10.30 Uhr in Oberstdorf am Busbahnhof gleich neben dem Bahnhof, zu starten. Das OASE Büro befindet sich am Gleis 1.

Der Tag beginnt mit einer Busfahrt nach Bödmen (1.150 m) im Kleinwalsertal, südlich von Oberstdorf. Zunächst nur leicht ansteigend führt der Weg an urigen Alpen vorbei und geht allmählich in einen alpinen Steig über. Der Aufstieg durch das ursprüngliche Gemsteltal und der anschließende Abstieg zur Widdersteinhütte erfordert Trittsicherheit und Konzentration.
Bei Tourstart im Juni übernachtet man in der Widdersteinhütte
Bei allen anderen Terminen im Hotel Adler

2. Tag: Hochkrumbach - Gehren-Lechleiten - Holzgau - Madautal - Memminger Hütte

↑ 800 Hm ↓ 250 Hm 5 Std. 8,5 km

Wegekategorie:? 

Man wandert zunächst auf dem Lechweg nach Gehren-Lechleiten. Von dort mit dem Linienbus bis Holzgau im Lechtal. Nach einer kurzen Einkehr bringt dich ein Shuttlebus in das Madautal. Hier beginnt der ca. 3 1/2 Stunden dauernde, steile Anstieg zur Memminger Hütte (2.242 m). Nach dem Abendessen lohnt sich ein kleiner Spaziergang zum nahe gelegenen Unteren Seewisee.

Frühstück, Abendessen

3. Tag: Memminger Hütte - Seescharte - Zams - Zammer Alm

↑ 400 Hm ↓ 1900 Hm 7 Std. 14 km

Wegekategorie:? 

Ein anstrengender Tag steht dir bevor: Nach zeitigem Aufbruch erreichst du schon bald die Seescharte (2.664 m). Steil, über Schnee-und Geröllfelder, geht es hinab in das Lochbachtal und durch das Zammer Loch. Am Nachmittag wird Zams (800 m) im Inntal erreicht. Nach dem sehr langen und steilen Abstieg gönne dir die bequeme Auffahrt mit dem Shuttle Service und dem Rifenallift zur Zammer Alm wo du auf 1.732 m übernachtest.

Frühstück, Abendessen

4. Tag: Zammer Alm - Wenns - Pitztal - Braunschweiger Hütte

↑ 1550 Hm ↓ 1200 Hm 8,5 Std. 19 km

Wegekategorie:? 

Früh startest du mit dem Aufstieg zum Krahberg bevor du auf dem panoramareichen Abstieg nach Wenns im Pitztal (976 m) wanderst. Die Wege führen durch schöne Wälder und Alpwiesen, die nach traditioneller Art bewirtschaftet werden. Ab Wenns Ortsmitte fährt regelmäßig ein Linienbus durch das Pitztal nach Mittelberg (1.734 m). Nach einer halben Stunde Gehzeit erreichst du die Gletscherstube, die zu einer gemütlichen Rast einlädt. Vorbei an einem großartigen Wasserfall und der beeindruckenden Gletscherzunge des Mittelbergferners führt der Aufstieg zur Braunschweiger Hütte

Frühstück, Abendessen

5. Tag: Braunschweiger Hütte - Vent

↑ 400 Hm ↓ 1350 Hm 6 Std. 14 km

Wegekategorie:? 

Heute liegt ein anspruchsvoller Tag vor dir. Von der Braunschweiger Hütte gehst du in östlicher Richtung über das Pitztaler Jöchl (2.996 m) oder das Rettenbachjoch (2.990 m) zum Rettenbach Skistadion. Hier eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die Ötztaler und Stubaier Bergwelt. Der Abstieg über steile Schnee- und Schotterfelder erfordert ein gutes Gespür für die richtige Route. Schließlich gelangst du mit dem Bus auf die Tiefenbachseite. Von hier führt eine Variante über den wunderschön angelegten Panorama Höhenweg nach Vent, dem Bergsteigerdorf im Ötztal (1.896m). Übernachtung im Hotel Vent wo du dich in Sauna und Dampfbad erholen kannst.

Frühstück, Abendessen

6. Tag: Vent - Similaun Hütte - Vernagt - Meran

↑ 1200 Hm ↓ 1400 Hm 8 Std. 18 km

Wegekategorie:? 

Von Vent wanderst du leicht ansteigend durch das Niedertal zur Martin-Busch-Hütte (2.527 m). Nach einer kurzen Einkehr geht es weiter zur Similaun-Hütte (3.019 m) am Niederjoch, an der österreichisch-italienischen Grenze. Nahe der Hütte befindet sich die Fundstelle des „Ötzi“-Homo Tyrolensis. Nach der wohlverdienten Mittagspause führt der Abstieg durch das Tisental nach Obervernagt im Schnalstal (1.690 m). Zunächst geht es sehr steil bergab, danach etwas flacher, über herrliche Wiesen. Vorbei an einem jahrhundertealten Bergbauernhof, der noch immer nach alter Tradition bewirtschaftet wird, gelangst du schließlich zum gemütlichen Tisenhof. Bei Speck und Wein erinnert man sich gerne an die letzten Tage zurück. Anschließend fährt man mit dem Linienbus durch das Vinschgau nach Töll einem Vorort von Meran. Übernachtung im Hotel Botango

Frühstück, Abendessen

7. Tag: Rückfahrt nach Oberstdorf

Nach dem Frühstück beginnt die Reise zurück nach Oberstdorf. Am besten fährst du mit dem Bus Prenner durch das Etschtal zum Reschenpass und weiter über Landeck nach Oberstdorf.
Alternativ mit dem Zug über Bozen und Innsbruck nach München. Von dort gibt es sehr gute Verbindungen in alle deutschen Städte.

Frühstück
Leistungen

Organisation
3x Übernachtung mit Halbpension in Hütten
1x Übernachtung mit Frühstück im Hotel in Hochkrumbach bzw. in der Widdersteinhütte
1x Übernachtung mit Halbpension im Hotel in Vent
1x Übernachtung mit Frühstück im Hotel in Meran - Töll
1x Gutschein über € 15,- für das Abendessen in Meran - Töll
detaillierte Routenbeschreibung mit Kartenausschnitten
GPX Daten für das GPS oder Smartphone
persönliches Beratungsgespräch am Startort in Oberstdorf
Notfallhotline

Sonderleistung:
Transport von 1 Handgepäckstück (max. 10 kg pro Person) mit Wechselkleidung von Oberstdorf nach Meran.

Zusatzkosten

Nach persönlichem Bedarf in bar ca. € 45.- pro Tag für Getränke, Ortstaxen, Rucksackproviant, Taxi und Busfahrten, evtl. anfallende Parkgebühren und Kartenmaterial.
Abendessen am 1. Tag
Fahrt mit der Rifenal Seilbahn (ca. € 15,- pro Person)
Shuttlebus ab Schotterwerk (nähe Zams) zur Talstation Rifenal Seilbahn (€ 2,- pro Person)
Rückfahrt nach Oberstdorf (ca. € 50.- pro Person)
Aufpreis für Einzelreisende € 100,-
In den Hütten und Einkehrmöglichkeiten ist Kartenzahlung nur eingeschränkt möglich.

Weitere Alpenüberquerung Individuell

Häufige Fragen zu E5 von Oberstdorf nach Meran über die Memminger Hütte

Was ist die Alpenüberquerung E5 von Oberstdorf nach Meran?

Der E5 von Oberstdorf nach Meran ist vermutlich der bekannteste Abschnitt der Alpenüberquerung zu Fuß. In 6 bis 7 Tagen durchquerst du drei Länder – Deutschland, Österreich, Italien – und erlebst den beeindruckenden Wandel der Landschaft: von saftigen Almwiesen über hochalpine Gletscherregionen bis hin zum mediterranen Flair Südtirols.

Wie lang ist die Alpenüberquerung E5 von Oberstdorf nach Meran und wie viele Höhenmeter werden üb

Die Strecke beträgt insgesamt ca. 120 bis 140 Kilometer.

Da die Tour (wie die meisten geführten Gruppen) in den Tälern Teilstrecken mit dem Bus oder Bergsteiger-Taxis überbrückt, reduziert sich die reine Wanderstrecke auf etwa 75 bis 80 Kilometer.

Höhenmeter (Auf- und Abstieg)
Aufstieg: ca. 5.000 bis 5.500 Höhenmeter
Abstieg: ca. 6.000 bis 6.500 Höhenmeter

Wie viele Etappen hat die Alpenüberquerung E5 und wie lange dauert sie?

Die Tour besteht aus 6 Etappen (Wandertage).

Die gesamte Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran dauert insgesamt 7 Tage (inklusive Rückreise).

Die Rückreise per Bus nach Oberstdorf findet am Morgen des 7. Tages statt.

Wann ist die beste Zeit für eine Alpenüberquerung auf dem E5?

Die beste Zeit für die Alpenüberquerung ist von Anfang Juli bis Mitte September.
Da Übergänge wie das Kaiserjoch (2.310 m) und das Pitztaler Jöchl (fast 3.000 m) relativ hoch liegen, ist das Zeitfenster deutlich kleiner als bei Wanderungen im Mittelgebirge.

Juli bis Mitte August (Hauptsaison)
Vorteile: Es herrschen meist stabile Wetterlagen, es ist lange hell und die Almen stehen in voller Blüte. Die Schneefelder an den Jöchern sind meist so weit geschmolzen, dass die Wege gut begehbar sind.
Nachteile: Gefahr von Wärmegewittern am Nachmittag ist am höchsten.

Mitte August bis Mitte September
Vorteile: Das Wetter ist oft klarer („Fernsicht“) und die Gewitterneigung sinkt. Die großen Ferien neigen sich dem Ende zu, es wird etwas ruhiger.
Nachteile: Die Nächte auf den Hütten (wie dem Kaiserjochhaus) werden spürbar kälter. Erste Schneefälle sind in den Hochlagen ab September jederzeit möglich.

Ist die Alpenüberquerung E5 für Anfänger:innen geeignet

Ja, aber nur mit guter Vorbereitung. Sie gilt als die „Einsteiger-Tour“ unter den Alpenüberquerungen, ist aber kein einfacher Wanderweg.

Infrastruktur: Die Wege sind hervorragend markiert und die Hütten auf Fernwanderer:innen eingestellt.

Körperliche Belastung: Du wanderst 6 Tage am Stück jeweils 5 bis 8 Stunden. Das unterschätzen viele Gelegenheitswanderer:innen.

Trittsicherheit: Es gibt schmale Pfade, Schuttfelder und seilversicherte Stellen.

Wenn du gesund bist, eine solide Grundkondition und Trittsicherheit mitbringst und vorher einige Test-Wandertage (mit jeweils rund 1000 Höhenmetern) absolviert hast, sollte der E5 machbar für dich machbar sein.

Wie schwierig ist der E5-Abschnitt Oberstdorf – Meran?

Die Schwierigkeit des E5-Teilstücks lässt sich als mittelschwer (T3 nach der Schweizer Wanderskala) zusammenfassen. Er ist technisch für fitte Wanderer:innen machbar, aber man sollte ihn nicht unterschätzen.

Technische Schwierigkeit
Gelände: Überwiegend schmale Pfade, steiniges Gelände und Geröllfelder.
Schlüsselstellen: Es gibt exponierte Passagen, die oft mit Drahtseilen gesichert sind (z. B. am Pitztaler Jöchl).
Du musst trittsicher sein.

Körperliche Belastung
Ausdauer: Du wanderst 6 Tage hintereinander.
Höhenmeter: Täglich stehen 800 bis 1.200 Höhenmeter im Aufstieg an.
Abstiege: Lange Abstiege (teils über 1.000 Höhenmeter am Stück, je nach Variante einmal fast 2.000 Höhenmeter)

Kann ich die Alpenüberquerung E5 auch selbstständig ohne Guide machen?

Die Strecke beträgt insgesamt ca. 120 bis 140 Kilometer.

Da die Tour (wie die meisten geführten Gruppen) in den Tälern Teilstrecken mit dem Bus oder Bergsteiger-Taxis überbrückt, reduziert sich die reine Wanderstrecke auf etwa 75 bis 80 Kilometer.

Höhenmeter (Auf- und Abstieg)
Aufstieg: ca. 5.000 bis 5.500 Höhenmeter
Abstieg: ca. 6.000 bis 6.500 Höhenmeter _ musst die Bus- und Taxifahrten (z. B. durch das Pitztal oder von Holzgau nach Kaisers) selbst organisieren.

Alpine Erfahrung & Sicherheit
Die Wege sind gut markiert, aber bei Nebel oder Schneefall in den Hochlagen (Kaiserjoch oder Pitztaler Jöchl) ist Orientierungssinn gefragt.

Du bist selbst für deine Sicherheit am Berg verantwortlich. Du musst die Wetterberichte (z. B. ZAMG oder Alpenverein) täglich interpretieren und entscheiden, ob die Tagesetappe sicher machbar ist oder ob du eine Alternativroute nehmen solltest.

Du solltest Erfahrung auf Wegen haben, die auf der Schweizer Wanderskala mit T3 eingestuft sind. Zudem brauchst du das Wissen und die richtige Technik, wie du dich in gerölligem oder drahtseilversichertem Gelände verhältst.

Eine gute Idee ist unsere Selfguided Tour zu buchen.
Du gehst ohne Berg- oder Bergwanderführer:in – eigenständig und eigenverantwortlich. Du bestimmst Tempo und Pausen, machst die Tour zu deiner eigenen.
Und trotzdem bist du nicht allein unterwegs: Wir sorgen dafür, dass alles passt bei Planung, Infos, Unterkünften, Alternativen. Und wenn’s mal hakt, erreichst du uns.

Welche Varianten der Tour gibt es (mit Hütten, Hotels, Komfort)?

Schau hierzu gerne auf unsere Übersichtsseite mit allen Alpenüberquerungen.

Wie plane ich die An- und Abreise für die Alpenüberquerung E5?

Anreise nach Oberstdorf
* Mit der Bahn: Die entspannteste Option. Der Bahnhof Oberstdorf liegt direkt im Ort. Von dort starten die geführten Touren oder der Bus zur Spielmannsau (Startpunkt der Wanderung).
* Mit dem Auto: Es gibt in Oberstdorf Langzeitparkplätze (z. B. P2 am Ortseingang oder beim Nordic Zentrum).

Abreise von Meran nach Oberstdorf (Rückreise)
* E5-Shuttlebus: Es gibt spezialisierte Anbieter (z. B. Bus Prenner), die täglich Wanderer:innen von Meran zurück nach Oberstdorf bringen.
* Mit der Bahn:
Route: Meran → Bozen → Innsbruck → München/Garmisch → Oberstdorf.

Welche Ausrüstung ist für die Alpenüberquerung E5 empfehlenswert?

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Dein Rucksack sollte idealerweise nicht mehr als 8 kg wiegen (inkl. Wasser).

Bekleidung (Zwiebelprinzip)

  • Wanderschuhe: Gut eingelaufene Wanderschuhe (Kategorie B oder B/C)
  • Wandersocken
  • Hochwertige Regenjacke und Regenhose
  • Schichten: Funktions-T-Shirts, eine Fleecejacke oder dünne Isolationsjacke (Daune/Primaloft)
  • Wanderhose (schnelltrocknend)

Für die Hütte

  • Hüttenschlafsack: Aus Seide oder Baumwolle (Vorschrift auf DAV/ÖAV-Hütten)
  • Hüttenschuhe: Leichte Schlappen oder Crocs
  • Waschzeug: Kleines Reise-Handtuch (Mikrofaser) und Seife
  • Ohropax

Technik

  • Optional: Wanderstöcke (klein faltbar!)
  • Stirnlampe (für die Hütte oder Notfälle)

Apotheke & Notfall

  • Blasenpflaster (z. B. Compeed) und Tape
  • Sonnenschutz: Creme mit hohem LSF, Sonnenbrille und Kopfbedeckung
  • Erste-Hilfe-Set (inklusive Rettungsdecke)

Verpflegung

  • Trinkflasche/Blase: ca. 1–1,5 Liter Kapazität
  • Snacks: Nüsse, Riegel oder Trockenobst

Tipp: Packe alles in leichte, wasserdichte Packsäcke. Das schafft Ordnung im Rucksack und hält deine Wechselwäsche trocken, falls es den ganzen Tag regnet.

Wo und wie hoch liegt die Memminger Hütte?

Die Memminger Hütte liegt in den Lechtaler Alpen in Tirol, Österreich. Sie befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Zams, südlich des Lechtals.

Höhe: Sie liegt auf 2.242 Metern Seehöhe.
Lage: Die Hütte ist ein zentraler Stützpunkt auf der zweiten Etappe der Alpenüberquerung E5 (Oberstdorf–Meran). Sie liegt malerisch unterhalb des Seekogels und in unmittelbarer Nähe von drei Gebirgsseen (den Seewiseen).

Wie komme ich von der Kemptner Hütte zur Memminger Hütte?

Die Etappe von der Kemptner Hütte zur Memminger Hütte ist der klassische zweite Tag des E5 von Oberstdorf nach Meran und führt von Deutschland nach Österreich.

Der Wegverlauf (Etappe 2)
* Aufstieg zum Mädelejoch: Von der Kemptner Hütte steigt man zunächst zum Mädelejoch (1.974 m) auf. Dies ist die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Abstieg nach Holzgau: Es folgt ein langer Abstieg durch das Höhenbachtal. Ein Highlight ist hier die Überquerung der spektakulären Holzgauer Hängebrücke (eine der längsten und höchsten Österreichs), bevor der Ort Holzgau im Lechtal erreicht wird.
* Transfer/Weg durch das Lechtal: Von Holzgau aus nutzen fast alle Wanderer:innen (und alle geführten Touren) einen Wanderbus oder ein Taxi nach Bach und weiter in das Madautal bis zur Talstation Materialseilbahn Memminger Hütte. (Zu Fuß wäre dies eine sehr lange Asphaltstrecke).
* Aufstieg zur Memminger Hütte: Vom Madautal folgt der finale Aufstieg (ca. 2–3 Stunden) hinauf zur Memminger Hütte (2.242 m).

Wie lange dauert der Aufstieg zur Memminger Hütte?

Madautal (Schoberplatz/Materialseilbahn)
Dies ist die Standard-Variante für E5-Wanderer:innen (nach dem Transfer von Holzgau oder Bach).
Gehzeit: ca. 2 bis 2,5 Stunden.
Höhenmeter: rund 800 Hm im Aufstieg.
Wegcharakter: Ein steiler, aber gut begehbarer Bergweg, der sich in vielen Kehren nach oben schraubt.

Ist eine Reservierung der Memminger Hütte notwendig und wie funktioniert sie?

Ja, eine Reservierung ist notwendig und sollte möglichst früh erfolgen. Die Memminger Hütte ist einer der am stärksten frequentierten Stützpunkte auf dem gesamten E5.

Ohne Reservierung läufst du Gefahr, im Notfall nur einen Platz auf dem Boden (Notlager) zu bekommen oder gar abgewiesen zu werden.

Wie funktioniert die Reservierung?
* Die Reservierung erfolgt ausschließlich über das Online Reservierungssystem der Memminger Hütte.
* Portal: Über die Website der Hütte oder der Sektion Memmingen des DAV.
* Verfügbarkeit prüfen: Wähle dein Wunschdatum und die Zimmerart (Matratzenlager oder Mehrbettzimmer).
* Anzahlung: Oft ist eine Anzahlung oder die Angabe einer Kreditkarte als Sicherheit erforderlich.
* Bestätigung: Du erhältst eine E-Mail, die du beim Check-in auf der Hütte meist vorzeigen musst.

Welche Unterkünfte und Schlafmöglichkeiten gibt es auf der Memminger Hütte?

Die Memminger Hütte hat den typischen urigen Charakter einer hochalpinen Schutzhütte. Es gibt verschiedene Kategorien, die jedoch alle eines gemeinsam haben: Man rückt näher zusammen.

  • Mehrbettzimmer (Zimmerlager): Kleinere Einheiten für 4 bis 12 Personen. Diese sind meist mit Stockbetten ausgestattet und bieten etwas mehr Ruhe und Privatsphäre als die großen Lager.
  • Matratzenlager: Große Schlafsäle, in denen Matratze an Matratze liegt. Dies ist die preiswerteste Variante und das klassische „Hütten-Erlebnis“.

Welche „Sehenswürdigkeiten“ liegen rund um die Memminger Hütte?

Rund um die Memminger Hütte erwartet dich eine beeindruckende hochalpine Urlandschaft. Da die Hütte mitten in den Lechtaler Alpen liegt, sind die „Sehenswürdigkeiten“ hier rein natürlicher Art.

Die Seewiseen
Direkt unterhalb der Hütte liegen der Untere, Mittlere und Obere Seewisee.
Besonders der Untere Seewisee (nur ca. 10–15 Gehminuten entfernt) ist ein beliebtes Fotomotiv, da sich in seinem klaren Wasser oft die umliegenden Gipfel spiegeln.

Der Seekogel (2.412 m)
Dies ist der „Hausberg“ der Hütte.
Vom Gipfel aus hast du einen fantastischen Rundblick über die Lechtaler Alpen und tief hinein in das Inntal.
Der Aufstieg von der Hütte dauert nur etwa 30 bis 45 Minuten und ist ideal, um nach der Ankunft noch den Sonnenuntergang zu genießen.

Die Seescharte (2.599 m)
Wenn du den E5 weiter Richtung Zams wanderst, ist die Seescharte dein nächstes Ziel. Sie bietet einen der spektakulärsten Ausblicke der gesamten Alpenüberquerung.

Flora und Fauna
Steinböcke & Gämsen: Rund um die Hütte sind oft Steinbock-Familien zu beobachten, die wenig Scheu vor Menschen haben.
Alpines Pflanzenschutzgebiet: In der Umgebung wachsen seltene Alpenblumen wie Edelweiß, Enzian und das rare Alpenglöckchen.

Ist die Memminger Hütte ein guter Startpunkt für weitere Touren?

Lechtaler Höhenweg
Die Hütte ist ein zentraler Knotenpunkt dieses alpinen Weitwanderwegs. Von hier aus kannst du anspruchsvolle Etappen zur Ansbacher Hütte oder zum Württemberger Haus starten.

Wie funktioniert die Übernachtung entlang der E5-Route (Hütten vs. Tal)?

Übernachtung auf Schutzhütten (Der Klassiker)
Das ist das authentische „E5-Gefühl“, bei dem du die ganze Zeit am Berg bleibst.
Atmosphäre: Urig, gesellig, aber wenig Privatsphäre (Matratzenlager oder Mehrbettzimmer).

Übernachtung im Tal (Komfort-Variante)
Viele Wanderer steigen ab, um in Pensionen oder Hotels im Tal (z. B. in Holzgau, Zams oder im Pitztal) zu schlafen.
Mehr Komfort – „wie im Urlaub“.

Ein Mix aus beidem:
Viele E5-Wanderer:innen mischen beide Varianten. Sie schlafen z. B. auf der Kemptner und Braunschweiger Hütte (Hochgebirge), gönnen sich aber z. B. in Zams oder im Ötztal eine Nacht im Hotel.

Wie viele Tage muss ich für die Alpenüberquerung einplanen?

Für die klassische Alpenüberquerung auf dem E5 von Oberstdorf nach Meran solltest du standardmäßig 6 bis 7 Tage einplanen.

Wie bereite ich mich körperlich auf den E5 vor?

Um den E5 wirklich genießen zu können, solltest du etwa 2 bis 3 Monate vor Start mit der gezielten Vorbereitung beginnen. Die größte Herausforderung ist nicht die Intensität, sondern die Dauerbelastung über 6 Tage.

Spezifisches Wandertraining

  • Höhenmeter sammeln: Joggen in der Ebene hilft der Grundkondition, bereitet deine Muskeln aber nicht auf das Bergauf- und Bergabgehen vor. Suche dir Hügel oder Treppen.
  • Wandern mit Gepäck: Absolviere mindestens 3 bis 4 Tagestouren (zu je 6–8 Stunden) mit dem originalen Rucksackgewicht (ca. 8 kg). So gewöhnen sich Schultern und Rücken an die Last.
  • Schuhe einlaufen
  • Kniebeugen (Squats) und Ausfallschritte (Lunges): stärken die Muskulatur.
  • Core-Training: Eine starke Rumpfmuskulatur (Planks) stabilisiert dich, wenn du mit schwerem Rucksack in unebenem Gelände unterwegs bist.
  • Abstiegstraining: Kräftige die Schienbeinmuskulatur und dehne regelmäßig deine Waden.
  • Grundlagenausdauer: Gehe 1–2-mal pro Woche Radfahren, Schwimmen oder entspannt Joggen (45–60 Min.).

Mentale Vorbereitung

Stell dich darauf ein, auch bei Regen oder Wind zu wandern. Teste deine Regenbekleidung vorher bei schlechtem Wetter, damit du weißt, ob sie wirklich dichthält.

Tipp für den Alltag: Nimm konsequent die Treppe statt den Aufzug.

Wie sieht es mit Wetter und Sicherheitsrisiken aus?

Temperaturstürze: Auch im Hochsommer kann die Temperatur bei einem Wetterumschwung innerhalb kürzester Zeit von +20 °C auf den Gefrierpunkt fallen.

Schnee im Sommer: Schneefall im Juli oder August ist auf den hohen Pässen (z. B. Pitztaler Jöchl) keine Seltenheit. Wege können dann rutschig und Markierungen verdeckt sein.
Gewittergefahr: Im Sommer sind Wärmegewitter am Nachmittag ein Risiko. Da man teilweise exponiert ist, gilt die Regel: Früh starten, um vor der kritischen Zeit (meist ab 14/15 Uhr) die Hütte oder das Tal zu erreichen.

Erschöpfung: Die meisten Unfälle passieren durch Stolpern aufgrund von Müdigkeit, meist beim Abstieg am Nachmittag.

Steinschlag: Besonders in steilen Rinnen oder unterhalb von Felswänden besteht theoretisch Steinschlaggefahr – vor allem, wenn viele Leute unterwegs sind.

Höhenkrankheit: Auch wenn 2.500 m noch nicht extrem hoch sind, können empfindliche Personen Kopfschmerzen oder Schwindel verspüren.

Kann ich den E5 auch mit einer geführten Gruppe wandern?

Etwa die Hälfte aller Wanderer ist mit einer Bergschule unterwegs. Das nimmt dir den kompletten Planungsstress ab.

Rundum-sorglos-Paket
* Hütten-Garantie: Du musst dich nicht Monate im Voraus um ausgebuchte Hütten sorgen.
* Sicherheit: Ein:e staatlich geprüfte:r Bergführer:in oder Berwanderführer:in trifft die Entscheidungen bei * Wetterumschwüngen und kennt alternative Routen.
* Logistik: Alle Transfers (Wandertaxis, Busse, Seilbahnen) und die Rückreise nach Oberstdorf sind bereits organisiert und im Preis enthalten.

OASE alpin GmbH

Bergschule in Oberstdorf
Bahnhofplatz 5 | 87561 Oberstdorf

Auszeichnungen

Haben Sie Fragen?

+49 8322 8000 980
bergschule@oase-alpin.com

 

Bürozeiten:
Juni-Sept.: Mo-Fr: 8 - 18:00 Uhr
Okt.-Mai: Mo-Do: 8 - 16:00 Uhr,
Fr. 8 - 13:00 Uhr

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