Meraner Höhenweg mit Blick auf Meran
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6 Tage im Naturpark Texelgruppe, südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn, Übernachtung im Tal

Mehrtageswanderung „Meraner Höhenweg“ von Dorf Tirol bis Hochmuth/Südtirol, Italien

Der Meraner Höhenweg umrundet in sechs Tagen die Texelgruppe in den südlichen Ötztaler Alpen. Die Mehrtageswanderung führt durch das als Naturpark ausgewiesene Gebiet – den flächenmäßig größten Naturpark Südtirols.
Angelegt wurde der knapp 100 Kilometer lange Höhenweg in den 1980er-Jahren. Er stellt vor allem die vielfältige bergbäuerliche Kultur und die verschiedenen Landschaftsformen der Region in den Mittelpunkt: Vom hochalpinen Gelände verläuft der Weg hinunter zu weiten Almböden und bewirtschafteten Hütten. Er quert Hangterrassen, auf denen in luftiger Höhe ganzjährig bewohnte Bauernhöfe stehen, und führt schließlich in die milderen Lagen rund um Meran, wo Weinreben und Palmen gedeihen.
Bei einem Höhenunterschied von über 2.000 Metern durchwandert man alle Höhen- und damit Vegetationsstufen der Südalpen. Unterwegs lassen sich mit etwas Glück Steinböcke, Gämsen, Steinadler, Rotwild und Murmeltiere beobachten.

Für wen ist der Meraner Höhenweg ideal?

  • Für alle Naturliebhaber:innen, die die Vielfalt der Bergbauernkultur und der Landschaftstypen im Naturpark Texelgruppe mit allen Sinnen erleben wollen.
  • Für alle Bergwander:innen, die trittsicher sind und bereits über erste Bergerfahrung verfügen.
  • Für alle Sicherheitsbewussten, die sich auf die professionelle Führung durch eine:n staatlich geprüfte:n Bergführer:in oder Bergwanderführer:in verlassen möchten.
  • Für alle, die bei Routenwahl, Planung und Organisation auf die Expertise von OASE alpin vertrauen.

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Diese Tour kannst du auch als selfguided Variante buchen. →

Diese Tour kannst du auch mit Gepäcktransport buchen. →

6 Tage
6 - 12 Personen min. & max.

Termine

07.06. - 12.06.2026
Sonntag - Freitag
1 Platz frei
945,00 € - Standard
Personen
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Garantiert
21.06. - 26.06.2026
Sonntag - Freitag
8 Plätze frei
geplanter Guide
945,00 € - Standard
Personen
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Garantiert
05.07. - 10.07.2026
Sonntag - Freitag
bereits ausgebucht
945,00 € - Standard
19.07. - 24.07.2026
Sonntag - Freitag
6 Plätze frei
945,00 € - Standard
Personen
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02.08. - 07.08.2026
Sonntag - Freitag
bereits ausgebucht
945,00 € - Standard
16.08. - 21.08.2026
Sonntag - Freitag
bereits ausgebucht
geplanter Guide
945,00 € - Standard
3 weitere Termine anzeigen

Wo verläuft der Meraner Höhenweg?

Ausgangs- und Endpunkt des Meraner Höhenweges ist Dorf Tirol bei Meran. Mit der Hochmuth-Seilbahn spart man sich gleich zu Beginn ein paar Höhenmeter bergauf, ehe es gemütlich an den Höfen vorbei bis zum Berggasthof Walde geht. Der Weg führt durch die gepflegte Kulturlandschaft bis zum Valtelehof, nach Christl und zur Waaler Hütte.
Am Ulfaser Waalweg erreicht man die Ulfaser Alm und steigt nach Außerhütt ab. Mit dem Bus geht es nach Pfelders, wo man am nächsten Tag über die Stettiner Hütte zum hochalpinen Eisjöchl aufsteigt – mit 2.908 Metern ist dies der höchste Punkt der gesamten Tour. Es folgt der Abstieg zum Eishof, bevor am kommenden Tag wieder eine schöne Höfe-Etappe bis zum Prichhof folgt. Am letzten Tag wandert man schließlich in herrlicher Aussichtslage hoch über dem Etschtal zurück nach Hochmuth, wo man mit der Seilbahn wieder nach Dorf Tirol gelangt.

Was sind die Highlights am Meraner Höhenweges?

  • Die Südtiroler Kulturlandschaft mit wunderschönen alten Bergbauernhöfen
  • Der Ulfaser Waalweg – ein historischer Pfad entlang eines traditionellen Waales
  • Das Hochgebirge rund um das Eisjöchl mit über 2.900 Metern und tollem Blick zur Ortlergruppe
  • Das mediterane Flair von Meran

Ablauf des Meraner Höhenweges

Tag 1:
Individuelle Anreise nach Dorf Tirol
11.30 Uhr: Treffpunkt bei der Talstation Hochmuth Seilbahn, Haslachstraße, 64, 39019 Dorf Tirol, Italien
12:00 Uhr: Tourstart

Tag 1 bis 6:
Gemeinsame Wanderung.

Tag 7:
Ankunft in Dorf Tirol um ca. 17.00 Uhr. Rückreise oder individueller Verlängerungsaufenthalt im Vinschgau.

Unsere Leistungen

  • Staatlich geprüfte:r Bergführer:in oder Bergwanderführer:in
  • Organisation
  • 5 × Übernachtung mit Halbpension im Mehrbettzimmer
  • 2 × Seilbahnfahrt
  • 1 × Busfahrt

Zusätzliche Aufwendungen – nicht Bestandteil des Reisepreises, abhängig vom persönlichen Bedarf:

  • Ca. 40 Euro pro Tag in bar für Getränke, Rucksackproviant, Parkgebühren etc.
  • In den Hütten und Einkehrmöglichkeiten ist Kartenzahlung nur eingeschränkt möglich.

Anforderungen an dich


Konditionelle Voraussetzungen:
mittel
Bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, Tagesetappen bis zu 9 Stunden reine Gehzeit.
Gehintervalle von bis zu 2 Stunden ohne Pause.
Technische Voraussetzungen: leicht
Trittsicherheit ist erforderlich. Bergerfahrung ist von Vorteil.

Programmablauf

1. Tag: Dorf Tirol - Hochmuth - Berggasthof Walde

↑ 500 Hm ↓ 550 Hm 4,5 Std. 6,5 km

Wegekategorie:? 

Meraner Höhenweg Tag 1 - Südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn

Tourstart: 12.00 Uhr Talstation Hochmuth Seilbahn Haslachstraße, 64, 39019 Dorf Tirol, Italien

Der Tag beginnt mit einer Seilbahnfahrt von Dorf Tirol (630 m) nach Hochmuth (1.400 m). Eine gemütliche Wanderung, vorbei am Talbauerhof (1.209 m) und Longfallhof (1.075 m), führt nach Gfeis im Walde (1.310 m). Hier öffnet sich ein herrliches Panorama. Übernachtet wird im Berggasthof Walde.

Das bringt der Tag
Eine schöne „Eingehtour“ hoch über Meran, die einen guten ersten Eindruck der Kulturlandschaft bietet. Der Berggasthof Walde in Riffian erlaubt eine herrliche Aussicht auf Meran und das Passeiertal.

Berggasthof Walde (IT)
Abendessen

2. Tag: Berggasthof Walde - Valtelehof

↑ 900 Hm ↓ 1100 Hm 7,5 Std. 16 km

Wegekategorie:? 

Meraner Höhenweg Tag 2 - Südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn

Auf der heutigen Etappe wandert man immer wieder an typisch Südtiroler Bergbauernhöfen vorbei. 365 Tage im Jahr arbeiten auf 4.500 familiengeführten Höfen auf 800 m bis 2.000 m Meereshöhe die Bergbauern hier. Die steilen Wiesen entlang des Weges lassen das mühsame Tagwerk erahnen. Über Gandhof (1.009 m) und Magdfeld (1.147 m) führt der Meraner Höhenweg nach Matatz (1.100 m) zum Valtelehof.

Das bringt der Tag
Eine abwechslungsreiche Wanderung durch die Bergbauernlandschaft, wobei erfrischende Bäche unterwegs immer wieder zu einer Rast einladen. Übernachtet wird im ruhigen Valtelehof hoch über dem Passeiertal mit tollem Blick auf Hirzer, Ifinger und Plottner.

Valtelehof (IT)
Frühstück, Abendessen

3. Tag: Valtelehof - Ulfaser Alm - Pfelders - Zeppichl

↑ 800 Hm ↓ 450 Hm 6 Std. 15 km

Wegekategorie:? 

Meraner Höhenweg Tag 3 - Südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn

Der Tag fängt gemütlich an. Breite Wege führen zunächst nach Christl (1.132 m). Ab hier wird es steiler. Ca. 1,5 Stunden und 400 Höhenmeter später erreicht man die Waaler Hütte (1.550 m). Nach einer kurzen Rast gelangt man zum Ulfaser Waalweg. Dieser alte, historische Pfad diente einst zum Unterhalt der Bewässerungskanäle, die zur Bewirtschaftung der Felder notwendig waren. Über die Ulfaser Alm (1.600 m, Einkehrmöglichkeit) gelangt man wieder zur Originalroute des Meraner Höhenweges und weiter durch einen Bergwald nach Außerhütt (1.470 m). Mit dem Linienbus geht es nach Pfelders (1.676 m), von wo aus man in einer halben Stunde Fußmarsch Zeppichl erreicht, wo im gleichnamigen Gasthof übernachtet wird.

Das bringt der Tag
Viel Abwechslung, eine urige Hütte zur Einkehr, ein Wegstück entlang eines alten Waalweges und mit dem Mountain Residence Zeppichl eine Unterkunft, die Tradition und Moderne miteinander verbindet.

Gasthof Zeppichl (IT)
Frühstück, Abendessen

4. Tag: Zeppichl - Eisjöchl - Eishof

↑ 1300 Hm ↓ 850 Hm 7 Std. 18 km

Wegekategorie:? 

Meraner Höhenweg Tag 4 - Südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn

Der vierte Tag führt ins Hochgebirge. Man steigt über den Alpinisteig zur Stettiner Hütte (2.875 m) und weiter zum Eisjöchl auf. Hier bietet sich ein überraschender Blick nach Westen zu den Gipfeln der Ortlergruppe. Das Eisjöchl ist mit 2.908 m der höchste Punkt dieser Woche. Wenn man flott absteigt, erreicht man in 2 Stunden den Eishof (2.071 m), das Etappenziel.

Das bringt der Tag
Imposantes Hochgebirgsflair und der höchste Punkt der gesamten Runde, der Blick zur vergletscherten Ortlergruppe und mit dem Eishof im Pfossental auf über 2.000 Metern einen echten Kraftort.

Eishof (IT)
Frühstück, Abendessen

5. Tag: Eishof - Montferthof - Pirchhof

↑ 600 Hm ↓ 1250 Hm 8 Std. 20 km

Wegekategorie:? 

Meraner Höhenweg Tag 5 - Südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn

Leicht bergab führt der Weg über Vorderkaser (1.693 m) nach Montfert (1.471 m). Beim Sellboden biegt der Weg nach Süden ab und man gelangt oberhalb des Dorfes Katharinaberg zum Unterperflhof. Nun geht es der Terrasse des Fuchsberges folgend von Hof zu Hof nach Patleid und weiter zum Pirchhof (1.445 m), der Unterkunft dieser Etappe.

Das bringt der Tag
Eine lange, aber technisch einfache Strecke, vorbei an vielen schönen Höfen. Die Nacht wird im Pirchhof am Naturnser Sonnenberg verbracht, einem über 700 Jahre alten Erbhof in herrlicher Aussichtslage, der heute „Urlaub am Bauernhof“ anbietet.

Pirchhof (IT)
Frühstück, Abendessen

6. Tag: Pirchhof - 1000-Stufenschlucht - Hochganghaus - Hochmuth

↑ 900 Hm ↓ 1000 Hm 9 Std. 18,5 km

Wegekategorie:? 

Meraner Höhenweg Tag 6 - Südliche Kontraste zwischen Palmen und Firn

Der lange letzte Tag macht einen sehr frühen Abmarsch notwendig. Die Tour führt wieder in Richtung Ausgangspunkt. In der Talsohle erblickt man schon die Etsch sowie die Ortschaften Naturns, Partschins und Algund. Der Weg schlängelt sich von Hof zu Hof auf einer fast gleichbleibenden Höhe vorbei an Hochforch (1.555 m) und Giggelberg (1.565 m) zur Nassreith Hütte (1.523 m). Nach dem Aufstieg zum Hochganghaus (1.839 m) geht es wieder bergab zur Leiteralm (1.522 m). Über den Hans-Friedens-Weg (seilgesichert), der eine herrliche Aussicht bietet, gelangt man wieder nach Hochmuth (1.361 m), von wo aus man mit der Seilbahn nach Dorf Tirol (630 m) hinunterfährt.

Das bringt der Tag
Ein langer, abwechslungsreicher Tag vorbei an schönen Höfen mit einem stufenreichen Abstieg und einer seilversicherten Passage, die ein wenig Konzentration verlangt. Geht alles nach Plan, wird Dorf Tirol um ca. 17.00 Uhr erreicht. Hier kann man nun die Heimreise antreten oder individuell einen Aufenthalt im Vinschgau anschließen.

Frühstück
Inspiration
Bilder
Das sagen unsere Kunden über uns:
Dummy

„Wir haben die Tour über den Meraner Höhenweg (individuell) gebucht. Es hat alles reibungslos geklappt. Als wir an einem Vorabend angesichts des Wetters unsicher waren, ob wir über die höchste Stelle kommen, ist uns sehr professionell und kenntnisreich geholfen worden. Schon dafür gibt es fünf Sterne“

Christoph K.

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Häufige Fragen zum Meraner Höhenweg

Für wen ist der Meraner Höhenweg geeignet?

Die Wanderwoche auf dem Meraner Höhenweg ist eine klassische Genuss-Bergwanderung, die jedoch eine solide körperliche Basis erfordert. Sie ist ideal für Wander:innen, die alpine Landschaften lieben, aber keine Extreme suchen.

Kondition

  • Die Tour ist als mittelschwer eingestuft.
  • Die Tagesetappen dauern bis zu 8 Stunden reine Gehzeit.
  • Bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg pro Tag sind zu bewältigen (durchschnittlich 300 – 400 Hm/Stunde).
  • Gehintervalle von ca. 1,5 bis 2 Stunden ohne größere Pause sollten kein Problem für dich darstellen.

Technische Fähigkeiten

  • Technisch gilt die Tour als eher leicht, dennoch ist es kein Spaziergang.
  • Trittsicherheit: Der Weg führt über schmale Pfade, Wurzeln und Steine.

Die Route verbindet alpines Wandergelände mit der Südtiroler Bauernkultur.

Welche Kondition und Wandererfahrung werden für den Meraner Höhenweg vorausgesetzt?

Konditionelle Voraussetzungen

  • Ausdauer für teils auch lange Tage: Tagesetappen von bis zu 8 Stunden reiner Gehzeit.
  • Höhenmeter: Im Auf- und Abstieg fallen pro Tag bis zu 1.200 Höhenmeter an. Dies erfordert eine gute Grundlagenausdauer und eine belastbare Beinmuskulatur.

Wandererfahrung

  • Technisch ist der Weg zwar als „leicht“ klassifiziert, dennoch befindest du dich im teils alpinen Gelände.
  • Trittsicherheit: ist erforderlich. Du solltest dich auf schmalen Pfaden, unebenem Untergrund (Wurzeln, Steine) und bei Nässe sicher bewegen können.
  • Erste Erfahrungen mit Mehrtageswanderungen sind von Vorteil.

Ist der Meraner Höhenweg auch für weniger erfahrene Bergwander:innen geeignet?

Sportliche Wandereinsteiger:innen.

Der Meraner Höhenweg ist kein hochalpiner Steig, der Kletterkönnen erfordert, aber er ist auch kein einfacher Wanderweg im Flachland.

Da der Weg den Talkessel von Meran umrundet, gibt es an vielen Stellen die Möglichkeit, die Tour abzubrechen und mit Seilbahnen oder Bussen ins Tal zurückzukehren.

Auch wenn du kein Profi sein musst, solltest du die Tour nicht unterschätzen:

  • Die 1000-Stufen-Schlucht: Hier geht es über hunderte Stufen (Metall, Stein, Holz) bergauf und bergab. Das ist technisch nicht schwer, fordert aber „Muckis“ in den Beinen und Konzentration.
  • Das Eisjöchl (Nordteil): Mit fast 2.900 m ist dies der höchste Punkt. Hier herrscht hochalpines Ambiente. Wenn im Frühsommer noch Altschneefelder liegen, kann dieser Abschnitt deutlich anspruchsvoller werden.

Wie viele Kilometer und Höhenmeter werden pro Tag zurückgelegt?

Im Durchschnitt musst du mit etwa 13 bis 18 Kilometern und einer reinen Gehzeit von 6 bis 8 Stunden pro Tag rechnen.

Der letzte Tag ist mit der anspruchsvollste. Die Kombination aus der 1000-Stufen-Schlucht und der Distanz von über 18 km erfordert eine gute Krafteinteilung für das Finale.
Der höchste Punkt: An Tag 4 erreicht man mit dem Eisjöchl (2.895 m) den alpinen Höhepunkt. Hier sind die Aufstiegsmeter (über 1.200 Hm) aufgrund der dünneren Luft anstrengender als im Tal.

Wo wird während der Wanderung übernachtet?

Bei der Tour übernachtest du in traditionellen Berggasthöfen und urigen Bergbauernhöfen, die direkt am oder nahe dem Höhenweg liegen.

  • Unterkunftsart: Meist einfache, aber sehr gemütliche und saubere Gasthöfe mit familiärer Atmosphäre. Es sind keine luxuriösen Hotels, sondern authentische Unterkünfte, die den Charme der Region widerspiegeln.
  • Zimmertyp: In der Regel schläft man in Mehrbettzimmern oder Lagerunterkünften.
  • Verpflegung: Inklusive ist Halbpension.
    Frühstück und ein mehrgängiges Abendmenü mit regionaler Südtiroler Küche (Knödel, Schlutzkrapfen etc.).
  • Sanitäre Anlagen: Duschen und WCs befinden sich oft auf dem Gang (Etagenbad).

Da auch auf echten Bergbauernhöfen übernachtet wird, erlebt man die Südtiroler Gastfreundschaft hautnah. Das Ambiente dort ist urig, bodenständig und oft einer der Höhepunkte der Reise.

Wie groß ist die Gruppe bei der geführten Mehrtageswanderung?

6 bis 12 Personen

Welche Ausrüstung benötige ich für den Meraner Höhenweg?

Bekleidung (Zwiebelprinzip)

  • Wanderschuhe: Wanderschuhe oder Approachschuhe (Kategorie B oder B/C) mit griffiger Profilsohle
  • Regenschutz: hochwertige Regenjacke (Hardshell) und ggf. eine Regenhose
  • Schichten: funktionelle Unterwäsche, Wanderhose, Fleece- oder Isolationsjacke
  • Wechselwäsche: für die Abende in den Unterkünften

Wanderrucksack (ca. 25–30 Liter)

  • Trinkflasche: ca. 1 bis 1,5 Liter Volumen
  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Erste Hilfe: inkl. Rettungsdecke, persönliche Medikamente
  • Optional Wanderstöcke

Für die Übernachtung

  • Hüttenschlafsack für die Übernachtung im Eishof: aus Seide oder Baumwolle (Vorschrift in Lagern aus hygienischen Gründen)
  • Hüttenschuhe: leichte Schlappen oder Crocs für den Abend
  • Waschzeug: kompaktes Reise-Handtuch und Hygieneartikel (kleine Proben verwenden)

Dokumente

  • Bargeld: Für Getränke, Mittagssnacks oder die Einkehr zwischendurch (auf Berghütten ist Kartenzahlung nicht immer möglich)
  • Ausweis & Versicherungskarte

Zu welcher Jahreszeit ist der Meraner Höhenweg am besten geeignet?

Die beste Zeit für den Meraner Höhenweg ist von Mitte Juni bis Oktober.

Da die Tour durch unterschiedliche Klimazonen führt – vom mediterranen Meraner Becken bis zum hochalpinen Eisjöchl (2.895 m) –, hat jede Saisonzeit ihren eigenen Reiz:

Frühsommer (Mitte Juni bis Juli)

  • Vorteil: Die Natur blüht (Alpenrosenblüte!) und die Wasserfälle führen viel Wasser. Die Tage sind am längsten.
  • Herausforderung: Am Eisjöchl können noch Altschneefelder liegen. Für weniger Erfahrene kann das schwierig sein. Die Temperaturen im Tal (bei Meran) können bereits sehr heiß sein.

Hochsommer (August)

  • Vorteil: Stabilstes Wetter für die Hochlagen. Die Temperaturen am Berg sind angenehm kühl, während es im Tal glühend heiß ist.
  • Herausforderung: Es besteht eine höhere Gefahr von Wärmegewittern am Nachmittag.

Spätsommer/Herbstanfang

  • Vorteil: Das Wetter ist oft sehr beständig (Südtiroler „Goldener Herbst“). Die Fernsicht ist durch die klare Luft am besten und die Temperaturen sind ideal zum Wandern (nicht mehr zu heiß im Aufstieg).
  • Herausforderung: Die Tage werden kürzer und in den Nächten kann es in den höheren Lagen (Eishof, Stettiner Hütte) bereits Frost geben.

Was passiert bei schlechtem Wetter oder ungünstigen Bedingungen?

  • Der:die Bergführer:in hat das Wetter im Blick. Bei starkem Dauerregen oder Gewittergefahr kann er:sie:
  • Die Route anpassen: Es werden sicherere Varianten gewählt, die weniger exponiert sind.
  • Den Zeitplan schieben: Ein früherer Aufbruch, um mittäglichen Wärmegewittern zu entgehen, ist ein klassisches Manöver.

Eisjöchl (2.895 m)

  • Der Übergang am Eisjöchl ist die Schlüsselstelle. Wenn hier im Frühsommer zu viel Altschnee liegt oder ein plötzlicher Wintereinbruch erfolgt:
  • Umgehung per Transfer: Dank der guten Infrastruktur rund um Meran kann die Gruppe im Notfall per Bus oder Taxi vom Pfossental (Westseite) ins Passeiertal (Ostseite) transferiert werden.

Abbruchmöglichkeiten

  • Sollte das Wetter eine Fortführung für die gesamte Gruppe unmöglich machen:
  • Abstieg ins Tal: Da der Weg den Meraner Talkessel umrundet, gibt es fast an jedem Tag die Möglichkeit, ins Tal abzusteigen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Südtirol hat ein exzellentes Netz aus Bussen und Seilbahnen. Der:die Bergführer:in organisiert in solchen Fällen den Transfer zur nächsten Unterkunft.
OASE alpin GmbH

Bergschule in Oberstdorf
Bahnhofplatz 5 | 87561 Oberstdorf

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