Blick auf das majestetische Matterhorn
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5 Tage Hochtouren im Saastal, Unterkunft im Hotel

Hochtouren „Leichte 4.000er im Wallis“ ab Saas Fee/Wallis, Schweiz

ab 1345,00 €

Leichte 4.000er im Wallis

Buchen Sie jetzt online.

Standortwoche im Saastal - erlebe die Bergwelt um Saas Fee und sammle Deine ersten 4.000er

Gipfel über der 4.000er Marke - für manche mögen sie unerreichbar erscheinen. Die Gegend rund um Saas Fee ist prädestiniert für den Einstieg ins Hochtourengehen. Denn es gibt sie, die technisch einfachen Viertausender, die sich mit wenig Hochtourenerfahrung und unter Begleitung eines professionellen Bergführers relativ leicht besteigen lassen. Sammle mit uns Deine ersten 4.000er.

Konditionelle Voraussetzungen:
Mittel: Bis zu 1200 HM im Auf - und Abstieg oder Tagesetappen bis zu 9 Std. reine Gehzeit. Gehintervalle von 2 Std. ohne Pause.

Technische Voraussetzungen:
Mittel: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Bergerfahrung sind erforderlich. Alpinklettern im I. und II Schwierigkeitsgrad ist Voraussetzung. Hochtourenerfahrung ist von Vorteil. Ein Alpiner Basiskurs wird empfohlen.

5 Tage
3 - 4 Personen min. & max.

Termine

13.07. - 17.07.2026
Montag - Freitag
3 Plätze frei
1345,00 € - Standard
Personen
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27.07. - 31.07.2026
Montag - Freitag
bereits ausgebucht
geplanter Guide
1345,00 € - Standard
03.08. - 07.08.2026
Montag - Freitag
1 Platz frei
geplanter Guide
1345,00 € - Standard
Personen
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Garantiert
17.08. - 21.08.2026
Montag - Freitag
4 Plätze frei
1345,00 € - Standard
Personen
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Programmablauf

1. Tag: Anreisetag

Tourstart: 17.00 Uhr Pension Heino, Saas-Grund

Wir treffen uns um 17.00 Uhr in der Pension Heino. Nach der Begrüßung besprechen wir den Ablauf der nächsten Tourentage und Euer Bergführer gibt Euch ein aktuelles Update zu den Verhältnissen vor Ort. Vor dem Abendessen haben wir noch genügend Zeit für den Materialcheck und die Ausgabe der Leihausrüstung.

Hotel - Pension Heino (CH)

2. Tag: Klettersteig Mittaghorn (3.143 m)

↑ 600 Hm ↓ 1350 Hm 7,5 Std. 9 km

Wegekategorie:? 

Der heutige Tourentag steht ganz im Zeichen der Höhenanpassung. Mit Bergbahnunterstützung geht es für uns auf das 3.143 m hohe Mittaghorn. Von der Mittelstation des Alpin Express steigen wir im stetigen Wechsel aus leichter Kletterei und alpinen Gehpassagen über den jüngsten der Saaser Klettersteige (B) bis auf den Gipfel des Mittagshorns. Hier bietet sich uns ein atemberaubendes Gletscherpanorama mit direktem Ausblick auf die 4.000er Allalinhorn, Alphubel und Weissmies.

Hotel - Pension Heino (CH)

3. Tag: Allalinhorn (4.027 m)

↑ 600 Hm ↓ 600 Hm 5 Std. 5 km

Wegekategorie:? 

Zum ersten Mal werden wir heute die magische 4.000er Grenze knacken. Von der Bergstation Mittelallalin lassen wir nach kurzer Gehzeit das Skigebiet von Saas Fee hinter uns und steigen steil bergauf durch den imposanten Eisbruch bis auf das Feejoch. Von hier geht es noch die Gipfelflanke empor und über einen kurzen Felsgrat gelangen wir auf den Gipfel des 4.027 m hohen Allalinhorns.

Hotel - Pension Heino (CH)

4. Tag: Jegihorn (3.206 m)

↑ 950 Hm ↓ 900 Hm 6,5 Std. 6,5 km

Wegekategorie:? 

Heute wechseln wir die Talseite und nehmen den höchsten Klettersteig der Westalpen auf das Jegihorn (3.206 m) in Angriff. Der alpine Klettersteig (C/D) mit seiner beeindruckenden Hängebrücke bietet uns einen wunderschönen Ausblick auf die Mischabelkette.

Hotel - Pension Heino (CH)

5. Tag: Breithorn (4.160 m)

↑ 400 Hm ↓ 400 Hm 4,5 Std. 7 km

WB

Zum Abschluss unserer Hochtourenwoche geht es für uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das schweizer Bergsteiger - Mekka nach Zermatt. Mit den Bergbahnen gelangen wir auf das Kleinmatterhorn. Heute genießen wir gut akklimatisiert die weiten Blicke ins Aostatal und auf die beeindruckende Gletscherwelt der Monterosa-Gipfel. Über das Breithornplateau steigen wir bis auf den Hauptgipfel des Breithorns (4.160 m).

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg-und Skiführer:in IVBV
Organisation
freie Bus- und Bergbahnbenützung Saas-Fee
Hochtourenausrüstung

Zusatzkosten

4x Übernachtung mit Halbpension (ca. CHF 85,-- pro Nacht)
Seilbahnfahrt Metro Alpin ca. CHF 45,--
Seilbahnfahrt Klein Matterhorn ca. CHF 125,--
Nach persönlichem Bedarf ca. CHF 40.- / Tag für Getränke, Rucksackproviant, Parkgebühren, etc.
In den Hütten und Einkehrmöglichkeiten ist Kartenzahlung nur eingeschränkt möglich.
Aufpreis bei 3 Teilnehmer 350,00 Euro pro Person

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Häufige Fragen zu "Leichte 4.000er"

Für wen sind die leichten 4000er im Wallis geeignet?

Die Veranstaltung „Leichte 4000er im Wallis“ ist ideal für ambitionierte Bergwanderer:innen, die bereits hochalpine Wanderfahrung und Erfahrung im Begehen von Klettersteigen haben und jetzt ihre erste Erfahrung in der Welt der Viertausender sammeln möchten.

Kondition

  • Ausdauer: Du solltest fit genug für Tagesetappen bis zu 8 Stunden reiner Gehzeit sein.
  • Höhenmeter: Auf- und Abstiege bis zu 1.200 Höhenmeter am Stück sollten für dich machbar sein (ca. 400 Hm pro Stunde).
  • Belastbarkeit: Du kannst Gehintervalle von etwa 2 Stunden ohne größere Pausen bewältigten.

Technische Fähigkeiten

  • Grundlagen: Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich.
  • Vorerfahrung: Hochtourenerfahrung ist von Vorteil, aber kein absolutes Muss, da der Basis-Umgang mit Pickel und Steigeisen begleitend vermittelt wird. Ein vorheriger alpiner Basiskurs wird jedoch empfohlen.

Mentale & persönliche Eignung

  • Teamgeist: Da du in einer Seilschaft unterwegs bist, ist Teamfähigkeit wichtig.
  • Du solltest bereit sein, früh aufzustehen.
  • Die Bereitschaft, bei schlechtem Wetter oder Sicherheitsrisiken auf den Gipfel zu verzichten, wird vorausgesetzt.

Welche Kondition und Bergerfahrung werden für diese Hochtouren vorausgesetzt?

Du musst kein:e Profi-Bergsteiger:in sein, aber eine solide Basis aus dem alpinen Wandern mitbringen.

Konditionelle Voraussetzungen

Die Tour erfordert eine gute Grundlagenausdauer für lange Tage in dünner Luft:

  • Höhenmeter: Du solltest in der Lage sein, bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg pro Tag zu bewältigen.
  • Gehzeit: Die Tagesetappen dauern bis zu 8 Stunden (reine Gehzeit).
  • Intervalle: Du kannst Gehintervalle von etwa 2 Stunden am Stück ohne größere Pausen bewältigen.
  • Höhenverträglichkeit: Da man sich oft über 3.000 m bewegt, ist eine gute körperliche Verfassung wichtig, um der Höhenanpassung eine Chance zu geben.

Bergerfahrung & Technik

Es handelt sich um eine Einsteigertour für Hochtouren, aber um keine Anfängertour:

  • Alpine Basis: Du benötigst fundierte Bergerfahrung. Das bedeutet, du bist sicher auf alpinen Bergwegen unterwegs, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.
  • Klettern: Du solltest leichtes Kraxeln unter Einsatz der Hände beherrschen (UIAA I).
  • Hochtouren-Vorkenntnisse: Erfahrung mit Steigeisen und Pickel ist von Vorteil, aber kein Muss – ein alpiner Basiskurs als Vorbereitung wird empfohlen.

Sind die leichten 4000er auch für Hochtouren-Einsteiger:innen geeignet?

Ja, die Tour ist für Hochtouren-Einsteiger:innen geeignet, sofern eine solide Basis im alpinen Bergwandern vorhanden ist.

Lerneffekt: Die Bergführer:innen vermitteln während der Woche die nötige Technik (Gehen mit Steigeisen, Anseilen auf dem Gletscher).

Technik: Die ausgewählten Gipfel (wie das Allalinhorn oder das Breithorn) haben keine extrem steilen Flanken oder schwierige Kletterstellen.

Die Tour startet meist mit „einfacheren“ 3000ern oder moderaten Anstiegen, um den Körper an die Höhe und sich an die Ausrüstung zu gewöhnen.

Wichtig: „Einsteiger:in“ bezieht sich hier auf die Hochtourentechnik (Eis/Gletscher), nicht auf die generelle Bergerfahrung. Du solltest kein Neuling im Gebirge sein, sondern bereits Erfahrung auf anspruchsvollen Bergwegen gesammelt haben.

Welche 4000er-Gipfel gelten als „leicht“ im Wallis?

Im Wallis gibt es eine Handvoll Gipfel, die aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit als „leicht“ (Schwerigkeitsgrad L bis WS) eingestuft werden.

  • Breithorn (4.164 m): Gilt als der am leichtesten zu besteigende 4.000er der Alpen. Von der Bergstation „Matterhorn Glacier Paradise“ sind es rund 400 Höhenmeter über ein flaches Gletscherplateau.
  • Allalinhorn (4.027 m): Der „Hausberg“ von Saas-Fee. Dank der Metro Alpin startet man auf 3.450 m; der Aufstieg über den Normalweg ist technisch unkompliziert, erfordert aber Gehen am Seil (Gletscherspalten).
  • Weissmies (4.017 m): Von der Station Hohsaas aus gut erreichbar. Er bietet eine beeindruckende Gletscherkulisse, ist aber etwas anspruchsvoller als das Breithorn.

Weitere „leichte“ Gipfel der Region

  • Alphubel (4.206 m)
  • Bishorn (4.153 m)
  • Lagginhorn (4.010 m)

Diese Berge werden mit WS (wenig schwierig) bewertet. Das bedeutet:

  • Neigung in Firn/Eis bis ca. 35 bis 40 Grad.
  • Leichte Kletterei im I. und II. Grad.
  • Gletscherbegehung (Spaltengefahr)

Wie viele Höhenmeter und wie lange sind die täglichen Gehzeiten?

Siehe Programmablauf.

  • Höhenmeter: Täglich bewältigst du bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.
  • Gehzeiten: Die täglichen Etappen liegen bei bis zu 8 Stunden reiner Gehzeit.
  • Gehtempo: Du solltest in der Lage sein, etwa 2 Stunden am Stück (Gehintervalle) ohne größere Pausen aufzusteigen.

Welche Gletscherpassagen und technischen Anforderungen gibt es?

Auf der Tour „Leichte 4000er im Wallis“ bewegst du dich in hochalpinem Gelände.

Gletscherpassagen

  • Anseilen: Da die Routen über spaltenreiche Gletscher führen (z. B. am Allalinhorn oder Weissmies), ist das Gehen in der Seilschaft obligatorisch.
  • Steilheit: Die Firnflanken weisen meist eine Neigung von 30 bis 35 Grad auf, an kurzen Aufschwüngen auch mal etwas mehr.

Technische Anforderungen

  • Steigeisentechnik: Du musst das Gehen mit Steigeisen (Vertikalzackentechnik) erlernen oder beherrschen, insbesondere für Querungen und härteren Firn.
  • Pickeleinsatz: Der Eispickel dient primär als Stütze und zur Sicherheit beim Aufstieg.
  • Felskraxelei: Es gibt Passagen im I. Schwierigkeitsgrad (UIAA). Das bedeutet „leichtes Klettern“, bei dem du die Hände zur Unterstützung und Gleichgewichtshaltung benötigst.
  • Blockgelände: Häufiges Gehen über loses Geröll oder grobe Felsblöcke, das Trittsicherheit erfordert.

Schwierigkeitsbewertung

Die Gipfel sind meist mit L (Leicht) oder WS (Wenig Schwierig) auf der Hochtourenskala eingestuft. Das Hauptaugenmerk liegt weniger auf extremer Kletterei als vielmehr auf der Bewältigung der Höhe und der sicheren Bewegung auf Eis und Schnee.

Wo wird während der Hochtouren übernachtet?

Bei der Tour „Leichte 4.000er im Wallis“ handelt es sich um eine Standortwoche im Saastal. Das bedeutet, dass du den Komfort eines festen Quartiers genießt und nicht täglich mit dem schweren Rucksack von Hütte zu Hütte ziehen musst.

Unterkunft

  • Die Gruppe ist in einem gemütlichen Hotel oder einer Pension im Saastal (meist in Saas-Grund oder Saas-Almagell) untergebracht.
  • Vorteil: Du übernachtest im Tal (ca. 1.560 m), was die Erholung und den Schlaf deutlich verbessert, da der Körper in geringerer Höhe besser regeneriert als auf einer hochgelegenen Hütte.

Wie groß ist die Gruppe bei den geführten 4000er-Touren?

3 bis 4 Personen

Welche Ausrüstung benötige ich für leichte 4000er im Wallis?

Technische Ausrüstung

  • Steigeisen: mit Antistoll-Platten (passend zu deinen Bergschuhen)
  • Eispickel: klassischer Hochtourenpickel
  • Klettergurt: idealerweise ein leichter Hochtourengurt
  • Helm: Steinschlag- oder Kletterhelm
  • Optional Teleskopstöcke: mit großen Tellern für den Schnee
  • Zubehör: 1 bis 2 Schraubkarabiner und eine Bandschlinge (120 cm)

Schuhe & Socken

  • Bergschuhe: Kategorie B/C oder C (bedingt steigeisenfest)
  • Wandersocken: hochwertige, warme Funktionssocken

Bekleidung (Zwiebelprinzip)

  • Hardshell: Wind- und wasserdichte Jacke und Hose (Gore-Tex o.ä.)
  • Isolation: Daunen- oder Primaloftjacke
  • Hochtourenhose: Robuste, elastische Softshellhose
  • Handschuhe: ein Paar dünne (für den Aufstieg) und ein Paar dicke, warme Handschuhe
  • Kopfschutz: warme Mütze und ein Buff/Stirnband

Sonstiges & Sicherheit

  • Rucksack: ca. 30 bis 35 Liter Volumen
  • Sonnenschutz: Gletscherbrille (Kategorie 4), Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und Lippenpflege
  • Verpflegung: Trinkflasche (ca. 1,5 Liter) und energiereiche Snacks (Riegel, Nüsse)

Wird Seiltechnik und Spaltenbergung angewendet oder vermittelt?

Bei der Tour „Leichte 4000er im Wallis“ steht die Anwendung der Seiltechnik (Führung durch staatlich geprüfte:n Berg- und Skiführer:in) im Vordergrund, während die Spaltenbergung nur am Rande thematisiert wird.

Seiltechnik: tägliche Anwendung

  • Das Gehen am Seil ist auf dieser Tour fester Bestandteil des Tagesablaufs.
  • Seilschaft: Sobald ihr den Gletscher betretet, bildet ihr Seilschaften. Der:die Bergführer:in achtet auf die richtigen Abstände und die korrekte Einbindung.
  • Sicherung im Fels: An kurzen Graten oder leichten Kletterstellen (Grad I-II) werdet ihr durch den:die Bergführer:in gesichert.
  • Lerneffekt: Du lernst „on the job“, wie man sich in einer Seilschaft bewegt, ohne über das eigene Seil zu stolpern oder zu viel Schlappseil zu haben.

Spaltenbergung: kurze Einweisung

  • Die Tour ist kein expliziter Ausbildungskurs, sondern eine Tourenwoche.
  • Vermittlung: Es gibt eine kurze Einweisung in die theoretischen Grundlagen oder eine Trockenübung (z. B. nachmittags bei der Unterkunft), damit du verstehst, was im Ernstfall passiert.

Empfehlung: Wenn du Techniken wie den Schweizer Flaschenzug oder die Münchhausentechnik wirklich intensiv trainieren willst, empfehlen wir dir einen alpinen Basiskurs oder einen dedizierten Hochtourenkurs.

Was passiert bei schlechten Wetter- oder Verhältnissen am Berg?

Wenn das Wetter im Wallis nicht mitspielt oder die Verhältnisse am Berg (z. B. zu viel Neuschnee, Lawinengefahr oder Blankeis) zu heikel sind, greift professionelles Risikomanagement.

  • Der:die Bergführer:in checkt jeden Abend und Morgen die aktuellen Wetterberichte (z. B. MeteoSchweiz). Er:sie brieft euch zu den Bedingungen und entscheidet mit euch final, ob eine Tour wie geplant stattfinden kann.

Ausweichziele

  • Niedrigere Gipfel: Wenn es auf 4.000 m stürmt, kann eine Tour auf einen geschützteren 3.000er oft noch sicher durchgeführt werden.
  • Klettersteige: Das Saastal bietet erstklassige Klettersteige, die bei einer etwas tiefer liegenden Wolkendecke oft noch machbar sind.
  • Felsklettern: Ein Besuch in einem nahegelegenen Klettergarten, um an der Technik zu feilen.

Ausbildung statt Gipfel

  • Knotenkunde und Seiltechnik in der Unterkunft oder in Talnähe.
  • Orientierung mit Karte, Kompass und GPS.
  • Spaltenbergungs-Trockentraining an einer geeigneten Geländekante.

Abbruch oder Umkehr

Bessert sich das Wetter während der Tour nicht oder ziehen Gewitter auf, gilt die goldene Regel: Rechtzeitige Umkehr. Ein:e erfahrene:r Bergführer:in wird die Gruppe lieber sicher zurück ins Tal führen, als ein unkalkulierbares Risiko einzugehen.

Welche Kondition und Bergerfahrung werden für diese Hochtouren vorausgesetzt?

Du musst kein:e Profi-Bergsteiger:in sein, aber eine solide Basis aus dem alpinen Wandern mitbringen.

Konditionelle Voraussetzungen

Die Tour erfordert eine gute Grundlagenausdauer für lange Tage in dünner Luft:

  • Höhenmeter: Du solltest in der Lage sein, bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg pro Tag zu bewältigen.
  • Gehzeit: Die Tagesetappen dauern bis zu 8 Stunden (reine Gehzeit).
  • Intervalle: Du kannst Gehintervalle von etwa 2 Stunden am Stück ohne größere Pausen bewältigen.
  • Höhenverträglichkeit: Da man sich oft über 3.000 m bewegt, ist eine gute körperliche Verfassung wichtig, um der Höhenanpassung eine Chance zu geben.

Bergerfahrung & Technik

Es handelt sich um eine Einsteigertour für Hochtouren, aber um keine Anfängertour:

  • Alpine Basis: Du benötigst fundierte Bergerfahrung. Das bedeutet, du bist sicher auf alpinen Bergwegen unterwegs, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.
  • Klettern: Du solltest leichtes Kraxeln unter Einsatz der Hände beherrschen (UIAA I).
  • Hochtouren-Vorkenntnisse: Erfahrung mit Steigeisen und Pickel ist von Vorteil, aber kein Muss – ein alpiner Basiskurs als Vorbereitung wird empfohlen.

Wie bereite ich mich optimal auf meine erste 4000er-Besteigung vor?

Körperliche Fitness (Ausdauer & Kraft)

Eine solide Grundlagenausdauer ist das A und O.

  • Wandern und Bergsteigen mit Gepäck: Die beste Vorbereitung ist das Gehen selbst. Absolviere in den Wochen vorher Touren mit 1.000 bis 1.200 Höhenmetern und trage dabei einen Rucksack mit ca. 8 bis 10 kg Gewicht.
  • Trainiere deine Ausdauer im moderaten Bereich (Laufen, Radfahren oder Schwimmen), aber baue Intervalle ein, um dein Herz-Kreislauf-System an Belastungsspitzen zu gewöhnen.
  • Ergänze dein Training durch Kniebeugen und Ausfallschritte, um die Muskulatur spezifisch zu stärken.

Technische Vorbereitung

  • Auch wenn der:die Bergführer:in viel übernimmt, steigert eigenes Wissen deine Sicherheit und Souveränität. Wir empfehlen dir einen Bergsteiger-Grundkurs oder alpinen Basiskurs.
  • Ausrüstung testen: Gehe deine Bergschuhe unbedingt ein!

Akklimatisation

  • Stufenweise Steigerung: Plane, wenn möglich, 2 bis 3 Tage vor der eigentlichen Tour die Ankunft im Wallis ein. Übernachte auf etwa 1.500 m bis 2.000 m und mache leichte Wanderungen auf 3.000 m.
  • Viel trinken: In der Höhe verliert der Körper enorm viel Flüssigkeit. Gewöhne dir an, täglich ausreichend zu trinken.
  • Trittsicherheit: Übe das Gehen in weglosem Gelände (Schotterfelder, Blockwerk), um ein Gefühl für den Untergrund zu bekommen.
OASE alpin GmbH

Bergschule in Oberstdorf
Bahnhofplatz 5 | 87561 Oberstdorf

Auszeichnungen

Haben Sie Fragen?

+49 8322 8000 980
bergschule@oase-alpin.com

 

Bürozeiten:
Juni-Sept.: Mo-Fr: 8 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
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