
Bergwanderwochen auf Inseln
verbinden klassisches Bergwandern mit einer besonderen Landschaft: Die Berge enden nicht im Tal, sondern am Meer. Wege führen entlang von Küsten, durch ursprüngliche Regionen und zu Aussichtspunkten, wo der Blick weit über das Wasser hinausgeht – dorthin, wo Wasser und Himmel miteinander verschmelzen.
Das Klima ist mild, die Vegetation mediterran und die Möglichkeiten sind vielfältig.
Du kannst Inseln von einem fixen Ausgangspunkt aus erleben, von wechselnden Stützpunkten aus erkunden oder in Form einer mehrtägigen Durchquerung erwandern.
Kurz gesagt: Inseln verändern den Blick aufs Wandern. Nicht weniger Berge – sondern andere.
Bergwanderwochen – ein Ort, viele Wege
Du bist die gesamte Zeit von einem festen Quartier aus unterwegs. Jeden Tag erlebst du neue Touren – und am Abend kehrst du in deine Unterkunft zurück. Ein klarer Rhythmus, der Raum lässt für Erholung und Genuss.
Standortwechsel – zwei Orte, eine Insel
Du erlebst eine Insel von zwei Standorten aus und übernachtest dabei meist in Hotels oder Pensionen.
Du bist täglich unterwegs und entdeckst unterschiedliche Landschaften und Perspektiven. So entsteht ein ausgewogenes Gesamtbild der Insel: konzentriert, abwechslungsreich und ohne täglich neu anzukommen.
Etappentouren & Trekking – reduziert auf das Wesentliche
Du bist mehrere Tage unterwegs, genießt die Einfachheit und erlebst die Landschaft intensiv. Der Fokus liegt auf dem Weg – und auf dem, was unterwegs entsteht.
Kurz gesagt: Du gehst deinen Weg zwischen Bergen und Meer. Wie du ihn gehst, entscheidest du.
Wir bieten geführte Bergwanderwochen auf Inseln im Mittelmeerraum an – von klassischen Bergwanderwochen mit einem oder mehreren Hotelstützpunkten bis hin zu mehrtägigen Etappen- und Trekkingtouren.
Je nach Route variieren Gehzeiten, Höhenmeter und Anspruch. Bei OASE alpin findest du die passende Tour: vom Einstieg ins Bergwandern bis hin zu anspruchsvollen Routen für erfahrene Bergwander:innen.
Du möchtest mit deinen Bergfreund:innen exklusiv unterwegs sein?
Frag gerne einen eigenen Termin für deine Gruppe an. →
Auf einer Bergwanderwoche, ob in den Alpen oder auf einer Mittelmeerinsel, du bewegst dich im alpinen Gelände: auf Wegen, Steigen und markierten Pfaden. Bei Sonne, bei Regen, mit Höhenmetern, bergauf wie bergab.
Du brauchst eine solide Grundkondition und die Bereitschaft, mehrere Tage hintereinander unterwegs zu sein. Der Fokus liegt auf der Landschaft und dem Unterwegssein auf der Insel – anders als gewohnt.
Infos zur Kondition
Infos zur Technik
Der Selvaggio Blu zählt zu den eindrücklichsten und anspruchsvollsten Trekkingtouren Europas. Entlang der Steilküste des Golfo di Orosei führt er über schmale Pfade, durch Macchia, über ausgesetzte Felsbänder – und immer wieder hinab zu einsamen Buchten.
Was diese Tour besonders macht: Sie verlangt mehr als Ausdauer. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und die Bereitschaft, sich auf das Ursprüngliche einzulassen. Kletterpassagen, Abseilstellen und einfache Nächte unter freiem Himmel gehören dazu.
Gleichzeitig entsteht eine seltene Form von Ruhe: wenige Menschen, klare Strukturen, Tage, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Unterstützt durch ein Boot im Hintergrund – und getragen von der Erfahrung, wirklich unterwegs zu sein.
Mehr zum Selvaggio Blu
Kurz gesagt: Kein klassisches Wandern. Sondern ein Weg für alle, die das Ursprüngliche suchen.
1. Serra de Tramuntana – Weitblick über das ganze Gebirge
Ein Gebirgszug, der sich wie ein Rückgrat durch die Insel zieht. Alte Wege, Trockensteinmauern, stille Anstiege – und immer wieder der Blick aufs Meer.
Hier zeigt Mallorca seine alpine Seite: strukturiert, überraschend ruhig und deutlich ursprünglicher, als viele erwarten.
2. Küstenwege bei Deià – zwischen Felsen und Wasser
Rund um das malerische Bergdorf Deià an der Nordwestkükste Mallorcas liegen einige der spektakulärsten Küstenwege der Insel. Schmale Pfade führen oberhalb der Steilküste entlang. Unter dir das Meer, vor dir die nächsten Höhenmeter.
Es sind keine spektakulären Gipfel – sondern Linien durch die Landschaft, die in Erinnerung bleiben.
3. Puig de Massanella – stiller als der höchste Gipfel
Nicht der bekannteste, aber einer der eindrücklichsten Berge der Insel und der zweithöchste von Mallorca.
Der Anstieg ist abwechslungsreich, die Aussicht weit – und oben wird schnell klar: Höhe ist nicht alles. Atmosphäre schon.
1. Supramonte – rau, ursprünglich, weit
Ein Gebirge, das sich nicht sofort erschließt. Karstlandschaften, Schluchten, weite Hochflächen. Hier geht es weniger um den einzelnen Gipfel – sondern um das Unterwegssein in einer Landschaft, die ihren eigenen Rhythmus hat. Ein Inbild ursprünglicher Natur und ein Ort, der das Privileg hat unerforscht zu scheinen.
2. Cala Goloritzé – wo der Weg ins Meer führt
Eine der eindrücklichsten Küstenwanderungen an de Ostküste Sardiniens (Golf von Orosei). Der Weg führt hinab zu einer Bucht, die fast unwirklich wirkt – weißer Fels, kristallklares Wasser und die gut 140 Meter hohe Felsnadel Aguglia. ein Ort, an dem man ankommt und bleibt. Und der seit 1993 als Naturdenkmal geschützt ist.
3. Gennargentu – das Herz der Insel
Das Gennargentu-Massiv bildet das wilde Herz Sardiniens: weit, ursprünglich und geprägt von einer Natur, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten zeigt. Wer hier unterwegs ist, erlebt nicht nur Berge, sondern eine Landschaft, in der Kultur, Tradition und Gastfreundschaft bis heute lebendig sind.