
Diese drei Teile gehören zur persönlichen Grundausrüstung bei Skitouren, Schneeschuhtouren und anderen Unternehmungen im potenziellen Lawinengelände.
Das LVS hilft dabei, verschüttete Personen nach einem Lawinenabgang möglichst schnell zu orten. Mit der Sonde wird anschließend die genaue Lage und Tiefe der verschütteten Person bestimmt. Mit der Lawinenschaufel wird sie dann so rasch wie möglich ausgegraben.
Obacht: Diese drei Ausrüstungsgegenstände gehören immer zusammen – und jedes Gruppenmitglied muss sie dabeihaben. Ein LVS ohne Schaufel und Sonde reicht im Ernstfall nicht aus, um die verschüttete Person rechtzeitig auszugraben. Entscheidend ist außerdem, dass das LVS eingeschaltet und korrekt getragen wird und jede Person weiß, wie die Ausrüstung funktioniert.
Denn im Lawinennotfall zählt jede Minute. Die beste Ausrüstung hilft nur, wenn sie griffbereit ist und der Umgang damit regelmäßig geübt wird. Wer im winterlichen Gebirge eigenverantwortlich unterwegs ist, sollte LVS, Schaufel und Sonde deshalb nicht nur dabeihaben, sondern deren Anwendung auch souverän beherrschen. Wie das geht, zeigen dir unsere Bergführer:innen gerne.