Karwendel-Woche Im größten geschlossenen Naturschutzgebiet
der Ostalpen kommen Naturliebhaber zu jeder Jahreszeit
auf ihre Kosten. Gut erschlossene Wege verbinden
die tiefeingeschnittenen Haupttäler und führen
uns durch urwüchsige Natur, durch harzig duftende
Bergwälder und zerklüftete Kare und Wände.
Dem aufmerksamen Wanderer präsentiert sich
ein reicher Wildbestand an Gämsen, Rehen, Hirschen
und Murmeltieren. Mit etwas Geduld kann man sogar
den kreisenden Steinadler über dem Karwendelgebirge
beobachten. Unser Motto der Karwendel-Woche: Natur
pur zum Anfassen und Erleben. Es lohnt sich.
Ausführliche
Informationen zur Tour im PDF-Format:
Weitere
Details zur Tour:
Leistungen:
Bergführer
5 x Halbpension
1 x Taxi
Reisedauer:
6 Tage, Sonntag
bis Freitag
Teilnehmer:
6 - 12 Personen
Treffpunkt:
13 Uhr, Krün,
Parkplatz Gries
Region:
Karwendelgebirge (Deutschland, Österreich)
Tagesablauf:
1. Tag:
Treffpunkt 13 Uhr in Krün, Parkplatz Gries an der Isar (hinter dem
Sägewerk). Die erste Etappe führt uns von Krün (875 m) über die
Fischbachalm und den Lakaiensteig zur Soiern Hütte (1.616 m),
unserer Unterkunft.
Gehzeit ca. 3½ Stunden, Aufstieg 750 m.
Genießer
haben Gelegenheit, noch um die herrlich gelegenen Soiernseen zu
wandern.
2. Tag:
Vom Soiernhaus wandern wir über die Jägersruh zur Fereinalm
(1.410 m) mit Einkehrmöglichkeit. Der Bärensteig führt uns zur
Bärenalpscharte (1.769 m). Weiter geht es über den Gjaidsteig zum
Karwendel Haus (1.771 m), unserem heutigen Ziel.
Gehzeit ca.
8 Stunden, Aufstieg 650 m, Abstieg 550 m.
3. Tag:
Der dritte Tag bringt uns über den Hochalmsattel (1.803 m) zum
kleinen Ahornboden (1.403 m). Eine imposante Kulisse begleitet uns
bis zur Ladizalm (1.573 m). Hier kommen alle Fotofreunde auf ihre
Kosten. Die Falkenhütte (1.846 m) lädt zu einer kurzen Einkehr ein,
bevor wir entlang der Laliedererwände zum Hohljoch (1.796 m) gelangen.
In der pittoresken Umgebung des Großen Ahornbodens können
wir dann unsere Mittagspause an der Engalm (1.227 m) genießen.
Frisch gestärkt wandern wir zur Binsalm (1.502 m) und erreichen
über das Lamsenjoch (1.938 m) unser Nachtlager, die Lamsenjochhütte
(1.953 m).
Gehzeit ca. 7 Stunden, Aufstieg 1.100 m, Abstieg 1.000 m.
4. Tag:
Heute wartet die „Königsetappe“ mit wildromantischer Landschaft
auf uns. Wir erleben den zerklüfteten Charakter des Karwendels. Erst
steigen wir hinauf zur Lamsenscharte (2.270 m), dann führt uns ein
schmaler Steig mit wenigen Kletterpassagen hinab ins Zwerchloch
(1.030 m). Über die so genannte „Katzenleiter“ erreichen wir das
Vomperloch und nach etwa 900 Höhenmeter das Überschalljoch
(1.910 m). In der Hallerangeralm (1.770 m), unserem heutigen Ziel,
lassen wir den Tag dann gemütlich ausklingen.
Gehzeit ca. 9 Stunden,
Aufstieg 1.100 m, Abstieg 1.200 m.
5. Tag:
Nach dem Aufstieg zum Lafatscherjoch (2.085 m) bezwingen wir
über den Wilde Bande Steig das Stempeljoch (2.215 m). Die Pfeishütte
(1.920 m) bietet uns nach kurzem Abstieg eine Einkehrmöglichkeit.
Durch das Samertal erreichen wir die Möslalm (1.252 m).
Gehzeit ca. 6 Stunden, Aufstieg 550 m, Abstieg 1.070 m.
Option: Ab der Pfeishütte (1.922 m) besteht bei guten Verhältnissen
und ausreichend Kondition die Möglichkeit über den Goetheweg zur
Hafelekar Bergstation (2.260 m) zu gelangen. Hier führt uns der Abstieg durch das Mandltal bis zur Möslam (1.252 m). Gehzeit ab der
Pfeishütte ca. 4 Stunden, insgesamt 7½ Stunden Aufstieg 400 m, Abstieg 400 m.
6. Tag:
Von der Möslalm (1.252 m) steigen wir in das Gleirschtal ab. Wir folgen
dem Weg durch die Gleirschbach Klamm und gelangen schließlich
zum Wiesenhof (Einkehrmöglichkeit). Von dort bringt uns ein
Taxi zurück zu unserem Ausgangspunkt in Krün.
Ankunft ca. 12 Uhr.
Gehzeit ca. 2½ Stunden, Abstieg 300 m.
Heimreise oder individueller Verlängerungsaufenthalt
im Karwendel.