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W i n t e r t r a u m i n S t . A n t ö n i e n |
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vom 24. bis
29. März 2002
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Text: Silvia Erkes Bilder: Silvia Erkes & Elke Fieger |
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''Hier ist die Skitourenwoche für schneebegeisterte Anfänger...'' - schreibt OASE in ihrem Programm. Skitourenerfahrung hat keiner von uns sechs Teilnehmern so richtig und schneebegeistert sind wir sowieso! Also, dann schauen wir mal, was wir zusammen mit Bergführer Ecke so alles erleben werden..... Psst...! - Kleiner Hinweis für alle, die noch überlegen, ob sie weiterlesen sollen: WIR HABEN IRRE VIEL ERLEBT.... ! |
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1.Tag, Sonntag Freundlicherweise hat es in den vergangenen Tagen eine angemessene Portion Neuschnee gegeben, von frühlingshaften Wiesen nichts mehr zu sehen. Wir beginnen unsere ''Tour'' mit einem unglaublich guten Abendessen, also abgesehen von unserer Ankunft im Hotel Madrisajoch wie und wann auch immer im Laufe des Tages. Eine Woche lang werden uns Käthy und Toni mit Speis und Trank mehr als verwöhnen. Ein tiefer Blick von Toni und er weiß, dass Berrit seinem Orangenpunsch bereits verfallen ist. Ein weiterer Blick zu Ecke und dieser bereitet brav die leeren Suppenterrinen zum Abtransport vor. Und erst der Blick, wenn jemand seinen Teller nicht leer gegesssen hat!!!! |
Hotel - Restaurant Madrisajoch,
1420 m
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Und doch: an diesem ersten Abend scheint die Mehrzahl von uns angespannter
zu sein als die Schneedeckensituation draußen (bei Stufe erheblich!!!).
Ecke erzählt uns, was wir im Laufe der Woche so alles machen werden.
Auch lernen wir heute noch Grundsätzliches zum Thema 'Karte lesen',
und zwar anhand unserer morgigen, leichten Tour. Sollte eigentlich beruhigend
wirken....sollte, wie gesagt. |
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Aufstieg zum Kleinen
Chrüz
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2.Tag, Montag Nach reichhaltigem Frühstück wird die Ausrüstung überprüft, angepasst, vervollständigt, Tourenbindung erklärt, Felle aufgeklebt, VS-Geräte umgeschnallt, Was-zieh-ich-an-Fragen geklärt, ah - Sonnencreme nicht vergessen und los geht's! Ecke erklärt die Gehtechnik mit den Tourenski, die ersten Schritte schauen ganz passabel aus. VS-Geräte überprüfen. Und dann einfach nur noch gehen, schön gemütlich, über Wiesen, durch den Wald, durch ein Hochmoor, über Almhänge Schritt für Schritt immer höher. Ecke weist immer mal wieder auf Geländebesonderheiten hin, Kämme, Mulden, Triebschneeansammlungen. Und zu Mittag stehen wir auf dem Kleinen Chrüz, stolze 2103m hoch. Für die Meisten der erste ''Skigipfel'' überhaupt. Der Himmel will nach der Schlechtwetterperiode heute noch nicht so ganz 'aufmachen', macht nix, können wir uns mehr auf die Fellzusammenkleberei konzentrieren.... |
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Und dann geht's wieder hinunter durch herrlich lockeren Pulverschnee,
nicht immer elegant, aber für unsere Verhältnisse gar nicht
so übel. Ecke ist sogar fast begeistert... Er muß also schon
weitaus Schlimmeres gesehen haben. Am Nachmittag lernen und üben wir den Umgang mit den VS-Geräten. Es piepst von hier und da und am Ende schaut die weiße Wiese wie frisch gepflügt aus. Aber es kommt noch schlimmer: als nächstes verzieren wir die steilere Nachbarwiese mit noch leicht unregelmäßigen Zick-Zack-Mustern - Spitzkehren mit und ohne Kick werden geübt. Links herum, rechts herum, bergwärts, talwärts. Einfach, wenn man's richtig macht. Aber wehe, wenn nicht...! Nach dem umwerfend guten Abendessen - an das tägliches Vier-Gänge-Menü könnt' ich mich locker gewöhnen - gibt's noch einen Haufen Geistesnahrung. Wir erarbeiten uns den Aufbau einer guten Tourenplanung, anschließend ist ''Rechenstunde'' - 3x3 ist angesagt. Lawinenekunde, Lawinenlagebericht, Munter reduziert (Ja Munter, nicht munter): Acht im Zähler, zwei mal drei mal zwei im Nenner, okay, Tour machbar. So einfach ist das, äh, gell? Voller Bauch, volles Hirn, Gute Nacht! |
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| Schaut
her, erkennt ihr den Kamm an den Höhenlinien? Dem folgen wir nach Südwesten.
Welche Exposition hat der Hang? WO IST NORDEN??? |
Dass
Ecke Bergführer ist, kann man z.B. daran erkennen, dass er beim Felle
zusammenkleben fröhlich lacht (und nicht halb verzweifelt die Augen
verdreht oder gar flucht...) |
Ja
gut so, Körperschwerpunkt über den neuen Talski gebracht und alten
Talski rum. Ist doch garnicht so schwer. Leider eignet sich heute noch
keiner von uns Teilnehmern als Spitzkehrenfotomodell... |
Wir
eignen uns dafür als Sturzfotomodelle
... Der frische, lockere Pulverschnee lädt auch mal so richtig zum ''rumkugeln'' ein... |
3. Tag, Dienstag Gestern geplant, heute durchzuführen: Eggberg, 2202m, Schwierigkeit: mittel. Die Sonne lacht uns fröhlich zu und beschleunigt den morgendlichen Ablauf ungemein: schon eine halbe Stunde nach FrühstücksBEGINN sind alle startklar, außer mir. Das haut mich inzwischen langjährigen Bergfex fast um. Okay, putz ich mir die Zähne ab morgen halt auch VOR dem Frühstück und erscheine zu eben diesem auch komplett angezogen (außer Handschuhe...) mit LVS-Gerät unterm Pullover! Erst mal ein Stück zu Fuß, dann nach 'Piepskontrolle' über sanfte Wiesen, hinauf durch den Wald und in weiten Bögen über Almwiesen immer weiter hinauf. Zwischendurch die üblichen Entlastungspausen (innerlich und äußerlich). Genüßlich durch die tiefwinterliche Landschaft streifen, schauen und genießen. Geländebeobachtungen, Vergleich zwischen dem was wir uns auf der Karte angesehen haben, wie wir uns das Gelände demnach vorgestellt haben und wie es nun tatsächlich ausschaut. Zu Mittag Skidepot einrichten und die letzten zehn Meter zu Fuß auf den Gipfel. Schöööne Aussicht!! |
Auf dem Gipfel des
Eggberg
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Als nächstes sind die Praktiker gefragt:
ein Schneeprofil soll gegraben werden. Während wir noch Energien in
Form von Müsliriegel und Co. aufnehmen, überträgt Ecke seine
Energie schonmal aufs Schaufelblatt. Die Kapazität kann sich sehen
lassen. Und spornt Dieter und mich ungemein an... Anschließend
mutieren wir zu Wissenschaftlern und analysieren 1,70m Schneedecke.
Wir staunen über die einzelnen Umwandlungsformen der Schneekristalle,
und können uns auf einmal unter abbauenden, aufbauenden Formen,
Reif, Schwimmschnee und Becherkristallen etwas vorstellen. Beeindruckend,
was es alles gibt! Dann wird noch mal weitergeschaufelt und ein Rutschblock
freigelegt. Der wird dann ordnungsgemäß mehr und mehr belastet,
irgendwann wird er dann abrutschen. Oder ich zuerst. Aber wir haben ja noch
Ecke, der schafft das schon. Während Sibylle noch überlegt, ob
man das Betreten eines Rutschblocks im 37° steilen Gelände nun als
mutig oder doch schon übermütig bezeichnen sollte. Dann geht's wieder hinunter. Sibylle und mich haben die Schneekristalle besonders beeindruckt, deswegen schauen wir sie uns bei der Abfahrt noch mal ganz aus der Nähe an. Im Wald dann die Meldung: Lawinenabgang, ein Verschütteter! Acht Minuten später haben wir das ''Opfer'', Eckes Rucksack, gefunden und ausgegraben,. Leider gab er kein Lebenszeichen von sich. Anschließend war allerdings eine gründliche Analyse unseres höchst chaotischen Suchablaufs nötig. Auf die Frage, ob 'irgendwer' Lust habe meine Ski weit oben in hüpfttiefem Pulverschnee zu holen, meldet sich leider keiner. Also wühle ich mich selbst hoch, sauanstrengend. Am Abend wird mir Ecke dann erzählen, er hätte sie mir ja geholt, aber ich hätte ihn ja nicht gefragt. Er ist halt nicht 'irgendwer', hat er ja recht.... Nach dem ''sauguaten'' Abendessen, vetraut Ecke uns die Tourenplanung für den näöchsten Tag an. Er wünscht sich den Riedchopf (mittel) mit Abfahrt durch die Nordrinne (schwierig) nach Partnun. Karten, Führer, Lawinenlagebericht, Lupe. Neigungsmesser, Papier, Bleistift, alles da. Aufstiegsroute, Abfahrtsroute, 3x3 und Reduktionsmethode. Allmählich wird's greifbar. Anschließend schaut sich Ecke unser Resultat an, 'ja, da wird er mitgehen'. |
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Schaufeln für
Schneeprofil
und Rutschblock |
Dieter, angehender
Arzt, untersucht zur Abwechselung einmal Schneekristalle
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Geschicklichkeitsübung:
Betreten des Rutschblocks
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Reingefallen! Rutschblock
hält dem Sprung mit Ski stand,
Silvia jedoch nicht... |
Aufstieg zum St.Antönier Joch |
4. Tag, Mittwoch Inzwischen schaffe auch ich die Startzeit von 30 Minuten nach Frühstücksbeginn einzuhalten, ich kaue mein Müsli jetzt mit doppelter Frequenz. Wir können vom Hotel aus fast den gesamten Aufstiegsweg einsehen, gute 1100 Hm erwarten uns. Aber bei dem strahlenden Sonnenschein hält uns eh nichts zurück. Zunächst geht es der Straße entlang, dann über mäßig steile Hänge immer gen Osten. Das Tal wird enger, die Spur steiler. Die Spitzkehren haben doch vorgestern noch so gut geklappt, warum denn heute nicht? Doch dann wird das Gelände wieder sanfter, über eine Rampe geht's jetzt in nördlicher Richtung weiter, auf den Grat und zum Vorgipfel. Pistenbeschuhte machen's sich gemütlich, Tourenbeschuhte gehen hinüber zum Hauptgipfel. Aber für alle gibt's eine tolles Rundum-Panorama. Wir stehen auf der Grenze zu Österreich, können noch einen Blick ins Gargeller Skigebiet erhaschen, bevor ein paar Nebelfetzen die Sicht beeinträchtigen. Aber nur in Österreich... |
Thema Orientierung
und Kartelesen am Gipfel: Elke bennent uns die umliegenden Berge
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Sibylles Augen sind groß geworden und drehen sich leicht, sie
hat die Nordrinne gesehen. Ecke erklärt uns die Vorgehensweise dieser
Abfahrt, Einzelfahren, Sammelpunkt etc. Letztendlich steht genau ein Wesen
da, wo es hin gehört, die anderen irgendwo. Ecke sträuben sich
die Haare unter der Mütze, zu Recht. Anschließend klappt's aber
wieder. Platz genug für frische Spuren in immer noch lockerem Pulverschnee,
Wie schön! Dann fahren wir das Tal hinaus ins Dörfli Partnun und
überfallen das Alpenrösli. Durst!!!! Dann geht's über einen
Ziehweg zurück nach St.Antönien. Da wir recht früh zurück sind, verlegen wir die obligatorische Nachbesprechung und die Tourenplanung für den nächsten Tag auf vor dem Abendessen. Ecke hat auch einen Wintertraum, die Sulzfluh, 2817m, schwierig! Wir scheinen ja halbwegs gut drauf zu sein. Also ran an die Planung, nach inzwischen schon vertrautem Schema. Die Tour verspricht spannend zu werden, gibt es doch sogar eine Tragepassage! Und 1400Hm! Nachdem wir wieder gut gemästet sind, gibt es noch eine Überraschung: |
Abfahrtsfreuden
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Eine kleine Vollmond-Schneeschuhwanderung mit Teeverkostung! Dieter und
ich testen die Schneeschuhe eingehend
in Auf- und Abstieg, Geh-, Lauf- und Sprungverhalten, stellen jedoch fest,
daß mit Bruchharsch keine besonders guten Testbedingungen vorliegen....
Nach so einem Verdauungs''spaziergang'' werden wir in dieser Nacht wohl sehr
gut schlafen. |
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5.Tag, Donnerstag Sieben Uhr Frühstück, halb acht Aufbruch. Fünf Mann plus Ausrüstung in ein Auto, Elke hockt da wie ein Embryo. Dann den schon bekannten Ziehweg hinauf, optimal, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Ab dem Alpenrösli geht es über Almhänge auf eine Hochfläche, die Sulz. Weiter zum Fuße des Gemstobels, jetzt wird's interessant: Ski auf den Rucksack, Stöcke in die Hand und dann geht's eine 50m hohe Steilstufe hinauf, für manche ganz schön herausfordernd. Ski wieder anschnallen und weiter geht's fast überraschend gemütlich immer weiter hinauf. Der Durst wird größer, es ist ''heiß'', die Spur zieht |
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Blick zur Sulzfluh , 2817m |
sich, die Spitze stapft vor sich hin, die nächsten Drei scheinen sich zu quälen, ich krieg's hinten eigentlich nicht mit, mein Getriebe läuft auf Automatik. Die Spitzkehren im oberen Teil sorgen mal | |||
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wieder für Gehrhythmusstörungen, da hilft selbst zwanzig Meter
Abstand nix. Was soll's, ist doch nicht mehr weit! Dann doch noch eine Pause,
keine hundert Meter unter dem Gipfel. Aber dann, ja dann ist's geschafft.
Das Gipfelglück läßt schnell vergessen, Tee, Müsliriegel
und ein bequemer Sitzplatz mit gigantischer Fernsicht von Bodensee bis Monte
Rosa Stock, der Lyskamm, mein Traumberg, Aaaahhhh. Und dann geht's wieder hinunter, Osthang mit Pulver, ein jeder mit seinen inzwischen bestens bekannten stilistischen Besonderheiten.... Ich kann mir die Position von Eckes Haaren wieder lebhaft vorstellen, uih-uih. Dann die Tragepassage, diesmal hinunter. Für die weniger Geübten das ''Schreckstück'', mit entsprechendem Erleichterungsfaktor, als sie wieder unten |
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Am Ende der Tragepassage |
stehen.... Aber dann geht's ja noch weiter hinab, in gewohnter Art und Weise, diesmal über aufgefirnte Hangerln. Von all diesen tollen Abfahrten existiert allerdings nicht ein einziges | |||
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''Beweisfoto'': aus Sicherheitsgründen steckt meine Kamera tief im
Rucksack, wo ich mich doch desöfteren zu nivologische Intensivbeobachtung
verleiten lasse. Und schon sitzen wir wieder beim Alpenrösli und tanken auf. Anschließend auf dem Ziehweg gibt's noch eine Unterbrechung: Ecke zeigt uns den Bau eines Transportschlittens aus allem, was wir so da haben: Ski, Schaufel, Verbandszeug, Bandschlingen, Felle, Skistöcke, Reepschnur, Sibylle, Biwaksack, Rucksack. Und transportiert wird natürlich auch, zum Schrecken einer vorbeikommenden Skibergsteigerin. Sibylle findet ihr neues Fahrzeug sogar recht bequem. An unserem Abendessen dürfen wir heute mitarbeiten: Raclette ist angesagt! Nachher werden wir doch leicht unruhig: gibt's denn |
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Für Genießer: Gipfelrast im Liegestuhl |
heute keinen Nachtisch? Aber sicher, Toni hat uns nur ein wenig zappeln
lassen, dann ist die Freude doch viel größer, oder? Für morgen hat sich Ecke das Hasenflüeli gewünscht, den Rest kennen wir bereits und erledigen ihn mittlerweile schon halbwegs zügig. Bloß, morgen wird Ecke nicht führen! |
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Sibylle wird auf dem Notschlitten verpackt |
Ecke zieht nicht nur
die ''arme'' Sibylle, sondern seine beiden übereifrigen Bremser auch
noch gleich mit...
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Weil Berrit und Rainer heute pausiert haben, konnten sie die
transportierte Sibylle ja nicht bewundern. Also hat Ecke den Bau und die ''Verpackung'' meisterhaft gezeichnet; oben rechts sieht man übrigens den Schlitten ohne Sibylle von oben betrachtet - deutlich zu erkennen die gewickelte Fellauflage... |
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6.Tag, Freitag Die morgendliche Routine wird wie üblich abgewickelt, mit dem einzigen Unterschied, dass wir Sibylle schon verabschieden. Dann übernimmt Dieter das Kommando. Den ersten Teil der Strecke kennen wir schon vom Eggberg, das Hasenflüeli ist sein Nachbar. Aber Ecke möchte nicht wieder durch den Wald. Also umgehen wir den Wald in einem angenehmen Bogen und bogerln uns weiter zu der uns schon bekannten Almhütte hinauf. Kurze Nachbesprechung und dann ist Elke an der Reihe, bis zum Skidepot. Auch dieses Stück ist nicht schwierig, weil bereits eine ordentliche Spur vorhanden ist. Aber das Gehtempo hat auch so seine Tücken, von wegen der ''Gehrhythmusstörungen''. Zwischendurch wird der Nordhang einsehbar, da möchten wir abfahren. Allerdings wird Ecke und mir bald klar, macht die Einfahrt ''vorne herum'' keinen Sinn. Am Skidepot angekommen, sollte eigentlich Berrit den Weg auf den Gipfel führen. Ecke checkt lokal die Verhältnisse: ''hinten herum'' Absturzgelände. Routenplanung anpassen: höchster Punkt bereits erreicht, Abfahrt etwa entlang Aufstiegsspur, nicht direkter Nordhang. Aber erstmal Pause: Aussicht schauen, |
Die Morgensonne bringt
uns in Schwung
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winddicht verpacken, Tee trinken, Müsliriegel mampfen, Felle verstauen,
Schuhe zu, Bindung zu, das übliche Ritual. Und dann geht's zur letzten
Abfahrt, - das ''Skitechnikgenie'' vorneweg - immernoch pulvrig, aber diesmal
halbwegs verspurt. ''Versuch mal, ob du da irgendwo herum kommst, da war
doch noch ein Hang'', ja gelungen, doch noch feine Bogerln ziehen, und wieder
weiter hinunter, Einfahrt in den Wald treffen. ''Ecke, hier rechts kurz
'nunter und gleich da links weiter durch den Wald geht's - aber ich trau
mich noch nicht...'' Zwei Minuten später werde ich einen vollständigen
Purzelbaum mit Ski vollbracht haben... Und dann geht's nur mehr geradeaus.
Das letzte Stück zu Fuß und dann.... Apfelschorle und Kuchen!
Und heimfahren...ooohhh! |
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Unserer Wintertraum...
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...war so schön
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