Oberstdorf-Südtirol 
(2.9. bis 8.9.2000)
vom Frank Becker


1. Tag

Mit der Seilbahn von Oberstdorf zum Nebelhorn und dann zum Prinz-Luitpold-Haus (1846m)
Die Wanderung beginnt am Oase-Büro im Regen. Mit der Nebelhornbahn tauchen wir kurz vor der Bergstation, dem Namen entsprechend, in dichten Nebel ein. Nach einer kurzen Rast bei einem warmen Getränk und der unbegründeten Hoffnung auf besseres Wetter geht es dann gegen Mittag los. Bis kurz vorm Ziel gibt es nur dichte Wolken und Dauerregen.

Unterwegs am ersten Tag   Prinz-Luitpold-Hütte
 
 

2. Tag

Vom Prinz-Luitpold-Haus zur Hanauer Hütte (1922m)
Der Aufbruch am Morgen erfolgte wieder im Regen, oberhalb 2000m schneite es dann, was etwas angenehmer war. Wegen des Wetters mußte auch die Besteigung des Hochvogels und der folgende Klettersteig ausfallen, es wurde ein Weg unterhalb des Gipfels gegangen. Nach  der Mittagspause in Hinterhornbach (1101m) und einer kurzen Busfahrt folgte noch der Aufstieg zur Hanauer Hütte (1922m). Am Nachmittag gab es sogar kaum noch Regen.

Unterhalb der Kreuzspitze     Hanauer Hütte

Blick von Hanauer Hütte

 
 
 

3. Tag

Von der Hanauer Hütte nach Zams und zum Venetberg (2512m)
Über Nacht hatte es wieder geschneit, wenigstens gab es eine Sicht auf die umliegenden Berge. Es ging über die Dremelscharte (2434m) nach Zams. In Zams schien sogar gelegentlich die Sonne und die Sicht wurde auch besser. Mit der Seilbahn fuhren wir auf den Krahberg (2208m). Von dort führte der Weg über den Venetberg (2512m) zu einer Alm.

Aufbruch an der Hanauer Hütte    Dremelscharte   weg-nach-zams.jpg (34655 Byte)

Man findet schnell Freunde     Krahberg

Venetberg

Alm     Blick ins Lager
 

4. Tag

Auf dem Weg von der Alm zur Braunschweiger Hütte (2760m)
Es ging von der Alm nach Wenns, von dort folgte eine Busfahrt ins Pitztal nach Mittelberg (1734m). Die Rucksäcke wurden mit der Materialseilbahn zur Braunschweiger Hütte  transportiert. Unsere Gruppe stieg so erleichert relativ schnell zur Braunschweiger Hütte auf. Zu sehen gab es leider nicht viel, da ab ca. 2000m dichter Nebel war. Wenigstens regnete es nicht und wir waren schon zeitig am Tagesziel, so daß wir uns für den folgenden Tag gut vorbereiten konnten. Unter anderem war eine Anprobe der Steigeisen und der Klettergurte notwendig.

Braunschweiger Hütte
 

5. Tag

Zur Wildspitze (3772m) und nach Vent
 Wecken gegen 5Uhr, Aufbruch kurz nach 6Uhr in der Morgendämmerung. Der Himmel war wolkenlos, es bot sich ein einzigartiges Panorama. Kurze Zeit später sind erste Bergspitzen von der aufgehenden Sonne rötlich gefärbt, während es im Tal noch dunkel ist. Der Weg führte in ca. 6 Stunden über Gletscher zur Wildspitze. Genau um 12Uhr steht die erste Gruppe oben, die Sicht ist noch sehr gut, es ziehen aber schon Wolken auf. Der Abstieg erfolgt über die Breslauer Hütte zum Sessellift bei Vent. In Vent gibt es seit Tagen wieder mal ein richtiges Bett und auch eine warme Dusche.
 

     Aufbruch zur Wildspitze     Der lange Weg über den Gletscher

Aufstieg zur Wildspitze     Panorama     Gipfelbild auf der Wildspitze

Kleines Gedränge     Breslauer Hütte
 

6.Tag

Von Vent zur Similaun-Hütte (3019m)
Am Morgen in Vent wieder Regen. Kurz nach dem Aufbruch in Richtung Martin-Busch Hütte hörte der Regen aber auf. Die Similaun-Hütte erreichten wir schon kurz nach Mittag. Fast alle wanderten dann noch zur Ötzi-Fundstelle und einige kletterten trotz Schneesturm auf die Fineil-Spitze (3516m).

Blick zum Similaun    Martin Busch Hütte

Similaun Hütte

Oetzi Fundstelle    Fineil Abstieg
 
 

7. Tag

Aufstieg zum Similaun (3606m) und Abstieg ins Schnalstal (1690m)
Wieder ein früher Aufbruch, diesmal um 7.30Uhr. Das Wetter ist  wunderbar, wir sind die ersten auf dem Weg zum Gipfel. Unser Bergführer Ecke zieht die Spur im Neuschnee auf dem Gletscher. Nach 2 Stunden sind wir auf dem Similaun. Dann geht es fast 2000m bergab ins Schnalstal. Nach einer Rast an einem alten Bauernhof endet die Tour.
 

Erster Blick zum Similaun     Gipfelphoto auf dem Similaun

Blick vom Similaungipfel

Weg zum Similaun    Abschlussbild
 
 

Hinweise
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27.09.2000  Frank Becker , Bilder von Bianca, Wolfgang und Frank