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Region:
Allgäuer Alpen, Lechtaler Alpen, Ötztaler Alpen, Südtirol (Deutschland, Österreich, Italien)
Tagesablauf:
1. Tag
Treffpunkt 9 Uhr, Oberjoch an der Kasse der Iselerbahn, Auffahrt mit dem Sessellift. In nur
15 Minuten gelangen wir zum Einstieg des am 15. Juli 2008 von der Firma Salewa eröffneten
Klettersteiges B/C. Der Salewa Klettersteig ist ideal gelegen und eignet sich hervorragend
als Eingehtour für diese einzigartige Alpenüberquerung. Über die sehr gut gesicherte
Passage zum Gipfel des Iselers (1.876 m) - mit der Schlüsselstelle „Bergführerplatte“, eine
steile, leicht überhängende Wandpartie - gelangen wir weiter zum Kühgundkopf (1.907 m).
Nach der wohl verdienten Gipfelrast geht es zurück zur Iselerbahn. Busfahrt nach Tannheim
und Auffahrt mit der Bergbahn zum Neunerköpfle. Von hier wandern wir über einen
gemütlichen Höhenweg zur Landsberger Hütte (1.810 m).
Gehzeit ca. 6 Stunden, Aufstieg 500 m, Abstieg 800 m.
2. Tag
Die Landsberger Hütte ist der optimale Ausgangspunkt für den Nordwand Klettersteig C/D
auf die Lachenspitze (2.130 m). Wir erreichen in nur 20 Minuten über ein Geröllfeld den
Einstieg des erst am 21.06.2009 eröffneten Klettersteigs. Sehr steil und anspruchsvoll aber
bestens abgesichert führt uns dieser Sportklettersteig auf einer Länge von 430 Meter direkt
zum Gipfel der Lachenspitze. Der Abstieg auf dem Wanderweg ins Schwarzwassertal,
einem einsamen Seitental des Lechtals, ist nach diesem Klettersteig schon fast erholsam. Im
Tal angekommen fahren wir mit dem Taxi durch das Lechtal zum Hahntennjoch (1.894 m). Über den Scharnitzsattel erreichen wir die Muttekopfhütte (1.934 m). Die Alpenvereinshütte
der Sektion Imst liegt hoch über dem Inntal und bietet einen traumhaften Blick bis in die Ötztaler Alpen.
Gehzeit ca. 8 Stunden, Aufstieg 900 m, Abstieg 1.500 m.
3. Tag
Heute steht der Imster Klettersteig C/D auf dem Programm. Hinsichtlich seiner
Routenführung ist dieser Steig auf den Maldonkopf (2.630 m) ein Meisterstück. Das Seil
zieht fast durchwegs über Kanten, Rippen oder Grate und vermeidet Rinnen und Schluchten.
Der feste, raue Kalk ist weitestgehend naturbelasssen, Tritthilfen wurden nur an der
schwierigsten senkrechten Wandstelle eingebaut. Seile und Verankerungen sind
bombenfest. Der Klettersteig bleibt bis zum letzten Meter spannend und ist atemberaubend.
Ein betont sportliches, ausgiebiges Klettersteigvergnügen – für trainierte Könner eine
herrliche Tagestour. Pünktlich zu Kaffee und Kuchen sind wir wieder auf der Hütte. Am
Nachmittag steigen wir zur Untermarkter Alm (1.491 m) ab und gelangen mit dem Alpine
Coaster, der längsten Alpen Achterbahn der Welt, nach Hochimst (1.050 m). Busfahrt ins Ötztal. Übernachtung in einem gemütlichen Gasthof in Längenfeld (1.200 m).
Gehzeit ca. 7 Stunden, Aufstieg 700 m, Abstieg 1.200 m.
4. Tag
In der Ortschaft Lehn bei Längenfeld wurde mit viel Liebe das „Ötztaler Freilichtmuseum“
aufgebaut. Seit 1991 besitzt diese wirklich sehenswerte Oase alter bäuerlicher Baukultur
auch eine alpinistische Attraktion, nämliche einen rassigen Sportklettersteig mit
Geräuschkulisse. Der nahe gelegene Wasserfall von Lehn hat die Erbauer zu einer Ferrata
inspiriert, die jeden Klettersteigliebhaber erfreuen wird – der Jubiläumsklettersteig „ Lehner
Wasserfall“ im Schwierigkeitsgrat B/C. Nach dem Klettersteig und einer kurzen Einkehr
fahren wir mit dem Bus nach Obergurgl (1.907 m). Von hier geht es zuerst weiter mit dem
Sessellift zur Sektion 1 der Hohen Mut Bahn und weiter über die Langtalereckhütte (2.450 m)
zum Hochwildehaus (2.860 m). Der Schwärzenkamm verläuft parallel zur Wanderroute und
verbindet die beiden Hütten. Über diesen ausgesetzten Gratverlauf ist ein weiterer
Klettersteig geplant, selbstverständlich werden wir diesen sofort nach Fertigstellung
einbauen.
Gehzeit ca. 7 Stunden, Aufstieg 900 m, Abstieg 200 m.
5. Tag
Die heutige Gletschertour führt uns über den Gurgler Ferner zum Hochwilde Nordgipfel
(3.458 m). Die Hochwilde Überschreitung zum Südgipfel (3.480 m) und weiter zum Eisjöchl
(2.895 m) ist stellenweise seilversichert und der alpine Höhepunkt in dieser Woche. Nach
einer kurzen Mitttagspause in der Stettiner Hütte steigen wir das Pfelderer Tal hinunter nach
Pfelders (1.652 m). Übernachtung im Gasthof Zeppichl.
(Die spezielle Hochtourenausrüstung für die Gletschertour zur Hohen Wilde haben wir für Sie
im Ötztal deponiert.)
Gehzeit ca. 8 Stunden, Aufstieg 600 m, Abstieg 1.700 m.
6. Tag
Die Schlussetappe führt uns durch die Texelgruppe. Auf dem Tiroler Höhenweg gelangen
wir zum Spronser Joch (2.581 m) und weiter über die bekannten Spronser Seen nach
Hochmut (1.361m). Nach der Talfahrt mit der Seilbahn erreichen wir Meran, wo wir diese
erlebnisreiche Woche über die schönsten Klettersteige gemütlich ausklingen lassen. Übernachtung im Hotel.
Gehzeit ca. 7 Stunden, Aufstieg 1000 m, Abstieg 1.300 m.
7. Tag
Frühstück und anschließende Rückreise mit dem Bus durch das Etschtal zum Reschenpass
und über Landeck ins Allgäu. Ankunft am Oberjoch ca. 13 Uhr. Heimreise oder individueller
Verlängerungsaufenthalt im Allgäu.
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